
Gibt es bald eine ernstzunehmende Konkurrenz für Micropayment-Dienste wie Flattr oder Kachingle? Bereits vor einigen Monaten berichteten wir darüber, dass PayPal an einem entsprechenden Service arbeitet. Bisher ist über die PayPal-Labs bereits ein spezielles Angebot für diejenigen zur Verfügung gestellt worden, die nur sehr geringe Beträge transferieren müssen.
Auch wenn die Gebühren hier gesenkt wurden, sind sie noch immer verhältnismäßig hoch. Scott Thompson, Präsident des Online-Payment Dienstes, kündigte am vergangenen Donnerstag jedoch an, dass man bis Ende des Jahres ein neues Produkt anbieten werde. Mit diesem soll es Händler, die primär auf Microbeträge angewiesen sind, einfacher gemacht werden. Insbesondere im Bereich digitaler Güter, also Musik oder Film, soll dies von Vorteil sein. Nicht zu vergessen ist jedoch auch die journalistische Branche, welche dadurch vielleicht endlich ein akzeptables Bezahlmodell erhält.
An der Idee selbst hat sich bisher nichts verändert. Um enorme Gebühren bei geringen Beträgen zu verhindern, will PayPal zukünftig Microbeträge bis zu einem bestimmten Grenzwert sammeln. Erst wenn dieser erreicht ist, schüttet der Dienst den Betrag auf einmal an den Händler aus. Somit werden nicht pro Transaktionsvorgang Kosten fällig, sondern nur für diesen einmaligen Transfer.
PayPal Logo
Darüber hinaus will man eine Methode bereitstellen, mit der die Nutzer die eigentlich angesteuerte Website nicht mehr verlassen müssen. Bei Online-Games müsse beispielsweise das Spiel unterbrochen werden, um die tatsächliche Zahlung zu leisten. Dies soll zukünftig drastisch vereinfacht werden. "Es ist unsere Absicht, den Kunden bei der Sache zu lassen und ihn nicht zu zwingen, irgendetwas anderes tun zu müssen. Natürlich soll es dabei für alle Parteien wirtschaftlich bleiben", so Thompson.
Text-Quellen: paidcontent
Klaus Müller am Samstag, 14.08.2010 12:59 Uhr
ich habe nichts gegen Paypal. Als Käufer ist es gerade bei Ebay eine super Sache. Doch ich muss jeden davor warnen, bei Ebayverkäufen Paypal und unversicherten Versand zu kombinieren. Wenn der Käufer meint keine Ware bekommen zu haben, bleibt man da schnell mit einem dicken Minus auf dem Paypalko ...
Euros ... aua! Ein Euro, mehrere Euro. Ein Klugscheissa, mehrere Klugscheissas. Ich zitiere aus Wikipedia Allerdings werden im Deutschen und Englischen, angelehnt an übliche Pluralbildungssc ...
wenn ebay erstmal tot ist, kräht auch kein hahn mehr nach paypal. ...
Überhaupt fehlt mir einfach ne wirklich Anonyme Internet Währung. Es gibt da so eine Idee die auf P2P beruht. Es wird irgendwie Rechenleistung vergeben wie bei Boinc und dafür bekommt man Coins. Das scheint noch recht neu zu sein und der Name entfiel mir auch. ...
Euros ... aua! Ein Euro, mehrere Euro. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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