
Der US-Bundesstaat Kalifornien verfügt über ein grob geschätztes Budget von 24,3 Milliarden US-Dollar pro Jahr, die in verschiedenen Bereichen genutzt werden müssen.Dabei wird jährlich ein mehrstelliger Millionenbetrag insbesondere in die Anschaffung von Schulbüchern investiert. Ein unglaublicher Kostenfaktor, den der amtierende Gouverneur nun massiv senken will. So erklärte er, dass die Jugend von heute neue Technologien als Erste annehmen würden. Dabei nannte er unter anderem Facebook, Twitter sowie Musikdownloads auf den iPod. Aus diesem Grunde sei das Internet auch das beste Medium, um die Klassen zu unterrichten. Ein angenehmer Nebeneffekt wäre die Entlastung der Staatskasse, die somit erheblich weniger Geld in Schulbücher investieren muss.
Ab dem kommenden Schuljahr, beginnend im August, sollen Schüler der kalifornischen Highschools die Informationen für die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften online abfragen können. Die Texte sollen dabei vorab eine akademische Prüfung durchlaufen. Nach Ansicht von Schwarzenegger lassen sich digitale Schulbücher leichter updaten, so dass das vermittelte Wissen stets auf dem Stand der Zeit ist. Mit dieser Aussage liegt er sicherlich richtig, insbesondere wenn man bedenkt, dass nicht jedes Jahr Neuauflagen sämtlicher Bücher erworben werden können und somit auch erheblich ältere Exemplare genutzt werden.Vermutlich geht es ihm neben diesem Faktor, der bei der Öffentlichkeit sicher gut ankommt, aber auch um die enormen finanziellen Ersparnisse. Im Jahr 2008 hat Kalifornien 350 Millionen US-Dollar für Schulbücher ausgegeben. Die Frage ist jedoch, ob man hier wirklich Gelder einsparen kann. Sollten sich die digitalen Schulbücher durchsetzen, so könnten die Schüler zwar zu Hause auf ihren privaten PCs - sofern vorhanden - diese nutzen, was ist jedoch in den Klassenzimmern? Natürlich kann es durchaus sein, dass diese dort nicht genutzt werden, es wirft jedoch einige elementare Probleme auf. Wer finanziert beispielsweise Laptops, falls die Schüler die digitalen Bücher im Unterricht benutzen müssen? Falls dies auf die Schulen zurückfällt, so dürfte Kalifornien wieder einige größere Ausgaben haben. Vielleicht würde das Ganze aber auch auf die Eltern abgewälzt, ihren Kindern falls notwendig Laptops zu kaufen oder einen PC, sofern es zu Hause noch keinen gibt.
Ein sicherlich interessanter und vor allem zeitgemäßer Ansatz, um das Lernen auf das 21. Jahrhundert anzupassen. Die Frage ist doch nur, welche Kosten dieser Schritt aufwirft und wer diese dann tragen darf. (Firebird77)(via bbc, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 09.06.2009 18:38 Uhr
BAM ! http://de.wikipedia.org/wiki/OLPC_XO-1 Das setzt alle Argumente Außer Kraft. Und das leuft testweise in der dritten Welt und denn soll es in Amerika nicht funktionieren? Lachhaft ... Und wer nicht lernen will der findet immer einen Weg sich abzulenken ob nun mit Büchern ode ...
Allerdings spricht der Text auch das große Problem an: Ziemlich große Kosten, wenn sich jeder Schüler nen Laptop anschaffen muss. Allerdings, wenn man bedenkt, dass es bei uns schon Lapis ab 400€ gibt... Na ist klar, umso schneller der Rechner umso besser lernt der Schü ...
... Kann uns doch eig. egal sein oder nicht ?? Theoretisch schon - aber is doch intressant zu beobachten, wie mans anders machen kann, ist ne gute Alternative. Weil fast JEDER ist für nen modernen Unterricht an deutschen Schulen, Einbindung neuer Medien etc. ...
Naja es muss sich ja nicht jeder Schüler einen Laptop kaufen. Es reichen doch die PCs in den Lernkabinetten. Müssen ja auch keine High-End Rechner sein. Also so dumm find ich den Vorschlag nicht, lieber aktuelles Wissen, als Bücher zu lesen die zu Staub verfallen und aus DDR Zeiten sind nur weil ...
Erzählt das mal unserer Schulbuchmafia, die von jedem Buch für jedes Postleitzahlengebiet jedes Jahr eine andere Version zu mindestens € 20,- auflegt ... Haha dann ist die Schulbuchmafia auch an meiner Schule aktiv :D Naja im Wandel der Zeit und im Anbetracht der Globalisie ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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