
Der Name von Googles Messaging-Dienst dürfte die letzte Handlung nennen, die dieser wahrnimmt. Zum Abschied winken (engl.: wave). Wie Google erklärt hat, werde man den Dienst in absehbarer Zeit abschalten. Was als revolutionärer "kollaborativer Message-Service" gehandelt wurde, verabschiedet sich somit bereits nach rund einem Jahr wieder. Als Hybrid-Anwendung wurde "Wave" bezeichnet. Eine Mischung aus Microblogging-Dienst, Instant-Messager und E-Mail-Client. Zuviel des Guten?
Manche User empfanden den Dienst als äußerst verwirrend. Von der Einfachheit, für die der Suchmaschinengigant eigentlich bekannt ist, war bei Wave nicht mehr viel zu spüren. Dies mag auch der Grund gewesen sein, dass nur ein Bruchteil der Google-User auf den Dienst zurückgriff. Urs Hölzle, Senior Vice President of Operations bei Google merkte an, dass Wave nicht in dem Ausmaß akzeptiert wurde, wie man es sich erhofft hatte. Wave werde deshalb auch nicht als ein Standalone-Produkt weiterentwickelt.
Gleichwohl wolle man die Technologie von Wave in andere Projekte einfließen lassen. "Zahlreiche Innovationen von Wave, wie Drag-and-Drop und Live-Typing werden Kunden zur Verfügung gestellt, die mit dieser Technologie weiterarbeiten wollen", so Hölzle gegenüber dem Wall Street Journal.
Google Wave
Auf der Techonomy-Messe in Kalifornien erklärte Eric Schmidt, Chief Executive Officer (CEO) von Google, dass man nur schwierig feststellen könne, wieso Wave von so vielen Usern abgelehnt wurde. Es sei ein sehr cleveres Produkt gewesen. Es entspricht jedoch der Unternehmensphilosophie, etwas zu probieren. Es sei kein Problem, wenn man hart für etwas gearbeitet habe, und es dann doch nicht erfolgreich wird. Man habe viel von Wave gelernt und werde es in neue Projekte investieren können.
Bild-Quellen: stereopoly
Text-Quellen: bbc
Klaus Müller am Donnerstag, 05.08.2010 15:59 Uhr
Ich war Beta-Tester und war eigentlich ganz zufrieden mit Google Wave. Nicht allerdings mit der Geschwindigkeit, denn die ließ zu wünschen übrig. Nur was jetzt so revolutionär daran gewesen sein soll, ist mir schleierhaft. Google hat ja sogar damit geworben, dass Wave einmal den E-Mail-Verkehr e ...
War einmal auf der Seite (unegistriert) und das sah schon ziemlich durcheinander aus... ...
Vom System und der Handhabung ganz geil. Aber zur falschen zeit. Wäre es vor dem Facebook-Hype gekommen, dann hätte was daraus werden können. ...
Google Wave habe ich nie Wirklich benutzt also von daher egal. ...
@gjlnetwork: Verdammt. Ist das schon so lange her, dass ich mich um nen Invite beworben habe? :D ...
Lars Sobiraj am 10.05.2012, 13:17 Uhr
Zoe.Leela ist Sängerin und eine engagierte Kritikerin der GEMA, die sich aus ihrer Position als Kreative heraus in der Urheberrechtsdebatte zu Wort meldet. In ihren "vier Thesen" behandelt sie unter anderem die mangelnde Transparenz, den undemokratischen Aufbau und die ungerechte Verteilung der Einnahmen der GEMA. Künstler, kleine Labels und Käufer seien die Verlierer, kritisiert sie.
Lars Sobiraj am 10.05.2012, 17:25 Uhr
Der Anbieter "TIME for kids" bezeichnet sich selbst als "langjähriger Vorreiter im Kinder- und Jugendschutz in Deutschland". Die Software des Unternehmens blockiert derzeit an diversen Schulen von Nordrhein-Westfalen den Zugang zum Wahlprogramm der Piraten. Die Webseite wurde von der automatischen Filtersoftware als möglicher Marktplatz illegaler Drogen ausgemacht und gesperrt.
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