
In der Vergangenheit gab es immer wieder Untersuchungen, in denen versucht wurde, die tatsächliche Aktivität der Twitter-Nutzer zu belichten (gulli:news berichtete). Nun hat sich auch eine Forschungsgruppe der Harward Business School dieser Thematik angenommen. Insgesamt hat man 300.000 zufällige ausgewählte Mitglieder beobachtet.
Man ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Mitglieder von Twitter den Sinn und Zweck durchaus verstehen. Diese Tatsache macht man daran dingfest, dass 80 Prozent zumindest einen sogenannten Follower haben. Diesbezüglich erwähnte man den Vergleich zu Sozialen Netzwerken. Dort sollen durchschnittlich nur 60 Prozent der User einen Freund haben.
Im Allgemeinen sollen Männer um 15 Prozent mehr Follower als Frauen besitzen. Ganz anders spaltet sich das Verhältnis der Geschlechter auf der Microblogging-Plattform auf. Man verzeichnet 55 Prozent weibliche und 45 Prozent männliche Mitglieder. Die Forscher geben sich hinsichtlich dieses Gesichtspunktes überrascht. Auf anderen Social Networks haben Frauen mehr Freunde, hieß es.
Abschließend kam man zu dem Resultat, dass durchschnittliche Twitter-Nutzer nur wenig eigene Meldungen veröffentlichen. Vergleichbare Ergebnisse zeichneten sich auch bei anderen Untersuchungen ab. Den Großteil aller Tweets machen 10 Prozent der Mitglieder aus. Mehr als die Hälfte der User soll die Dienste weniger als einmal in 74 Tagen in Anspruch nehmen. (gS-)
(via derStandard, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 09.06.2009 22:54 Uhr
Selber zwitschern tue ich nicht mehr, aus dem Grund dass dies schnell langweilig wurde für mich. Allerdings nutze ich kaum RSS feeds mehr, da ich mit Twitter viel mehr Informationen bekomme (siehe Beispiel TweetDeck). ...
Wenn ich nur schreibe "bin mal scheißen!" ist das natürlich unintressant. Findest Du? :confused: Also wenn ich dann twitter "Dark Rebel ist grad mal scheißen" wird es doch schon interessanter und bekommt einen mysteriösen Touch. ...
Er hat sich doch bloß verschrieben, das sollte natürlich Hogwarts heißen und das W war schon richtig. ...
@sadbydefinition: Hast dich extra dafür angemeldet? lustig is dein beitrag ja allemal. :D ...
Wenn ich nur schreibe "bin mal scheißen!" ist das natürlich unintressant. Ich nutze das allerdings als Infoservice. Mit "Tweetdeck" z.b. kann ich mir verschiedenen Spalten einrichten, und für jedes erdenkliche Thema, dass mich interessiert eine Suche starten. Sobald irgendwo etwas zu dem Thema ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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