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RIAA vs. LimeWire: Vermögen wird nicht eingefroren

Rückschlag für die Recording Industry Association of America (RIAA). Der Antrag das Vermögen der Lime Group sowie das des LimeWire-Gründers Mark Gorton einzufrieren wurde abgelehnt.

Wie schon bei KaZaA versucht die Recording Industry Association of America (RIAA) das Maximum aus dem Verfahren gegen das Unternehmen hinter der Tauschbörsen-Software LimeWire herauszuholen. Nachdem die U.S. Bezirksrichterin Kimba Wood vor wenigen Monaten entschieden hatte, dass LimeWire und der Gründer der Lime Group, Mark Gorton, für die zahlreichen Urheberrechtsverletzungen mitverantwortlich seien, nahmen deren Bemühungen nur weiter zu.

Dies führte vor wenigen Wochen zu einem Antrag an Richterin Wood, das Vermögen der LimeGroup sowie das von Mark Gorton einzufrieren. Man erklärte, dass Vermögen über die Jahre hinweg in eine treuhänderische Stiftung verschoben worden sei. Dieses Vermögen wäre praktisch unerreichbar. Aus diesem Grunde sollten die noch vorhandenen Mittel der LimeGroup sowie die von Mark Gorton eingefroren werden. Man müsse sonst davon ausgehen, dass versucht wird, alles in Sicherheit zu bringen.

Richterin Wood hat den Antrag der RIAA nun abgelehnt. Nach Prüfung zahlreicher Finanzunterlagen hatte sich gezeigt, dass das Unternehmen in der jüngsten Vergangenheit keine nennenswerten Geldtransfers durchgeführt hat. Es gäbe somit keinerlei Anhaltspunkte für die Befürchtungen der RIAA. Die Interessen der Labels am Vermögen der Lime Group würden nicht in Gefahr sein.

LimeWire

LimeWire

Das Unternehmen hinter der Tauschbörsen-Software nahm die Entscheidung erfreut auf: "Das ist eine positive Entwicklung in diesem Fall und mit Sicherheit auch von Vorteil für unsere weltweiten User", so die Lime Group in einer Pressemeldung. Bislang steht die komplette Abschaltung von LimeWire noch aus. Nach Ansicht diverser Rechtsexperten wird Richterin Wood einen entsprechenden Beschluss jedoch erlassen. Sobald dies geschehen ist, musst geklärt werden, wie viel Schadensersatz der RIAA zusteht. Bisher hat man hier einen Milliardenbetrag angesprochen.

Text-Quellen: cnet

Klaus Müller am Samstag, 31.07.2010 12:15 Uhr

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5 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Pirat23 am 02.08.2010 11:38:25

    ich würde limewire keine träne nachweinen, da es für meinen nutzen nicht konkurrenzfähig ist. Ist Limewire nicht genauso unsicher wie jede andere P2P-Software?:confused: ...

  • breitbild am 31.07.2010 17:16:49

    ich würde limewire keine träne nachweinen, da es für meinen nutzen nicht konkurrenzfähig ist. obwohl ich der RIAA keinen einzigen erfolg gönnen würde. ...

  • Smarag am 31.07.2010 16:32:33

    Wenn der Typ clever ist geht er ins Ausland und zeigt der RIAA den Stinkefinger. Das er gegen den Lobbyismus nicht gewinnen kann sollte ihm klar sein. Somit hätte die RIAA weitere Gelder in Prozesse gesteckt, aber am Ende nichts rausbekommen. :T:D Wenn er Cl ...

  • Hasron am 31.07.2010 16:31:33

    Und was soll er im Ausland? Der Prozess läuft bereits. Und der endet nicht einfach weil er nach Timbuktu zieht. Zumal er Prozessbeteiligter bzw. sogar Angeklagter ist - da sollte man vorsichtig sein wenn man das Land jemals wieder betreten will ohne Probleme zu bekommen. ...

  • DasFragezeichen am 31.07.2010 16:13:08

    Wenn der Typ clever ist geht er ins Ausland und zeigt der RIAA den Stinkefinger. Das er gegen den Lobbyismus nicht gewinnen kann sollte ihm klar sein. Somit hätte die RIAA weitere Gelder in Prozesse gesteckt, aber am Ende nichts rausbekommen. :T:D ...

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