
Unmengen an privater Daten auf Facebook wurden auch Mörder zum Verhängnis
Von sozialen Netzwerken hört man selten Gutes. Mal gibt es Datenlecks, mal munkelt man die privaten Informationen der Nutzer würden Dritten bereitgestellt.
Am Dienstag allerdings ermöglichte es ausgerechnet die in der Kritik stehende Website Facebook der philippinischen Polizei einen Mörder zu überführen. „Seine Liebe zu Computern hat ihn verraten“ erklärte Polizeipräsident Daniel Bautista am Dienstag der Nachrichtenagentur AP. Der junge Mann ist Teil einer reichen Familie und hat ein Faible für Computer und Waffen. Die Polizei kam auf ihn, da er mit der Tochter einer der getöteten Personen befreundet war.
Man wirft dem 28-jährigen Mann vor, in zahlreiche Hotelzimmer und Häuser eingebrochen zu sein und während drei Raubzügen innerhalb von zwei Wochen neun Menschen getötet zu haben. Laut Bautista wird gegen ihn in den nächsten Tagen Mordanklage erhoben.
Bild-Quellen: wsj
Text-Quellen: focus
Julian Wolf am Mittwoch, 28.07.2010 13:12 Uhr
lol..und wenn ich jetzt zufällig mit so einem befreundet wäre, ohne was davon zu wissen, dann werd ich gleich festgenommen weil ich n mörder sein soll? -.-' Du hast Freunde, bei denen du nichts hörst falls sie ermordert werden? Toller Freundeskreis. ...
@f1shb0t Ich bin mir sicher in jedem Fall, bei dem es eine Beziehung zwischen Opfer und Täter geben könnte werden die Freundeslisten durchgegangen und die Leute vernommen. Eine Verwandte von mir wurde vor 8 Jahren umgebracht und da gab es das so noch nicht. Trotzdem hat die Polizei wirklich alle ...
Also landet sie zwangsläufig bei einem vor der Tür, wenn man über FB befreundet ist. Aber leider braucht die Polizei nunmal ein bisschen mehr. Sie kann nicht einfach bei dir vor der Haustür stehen und sagen: Sie waren mit Opfer XY über Facebook befreundet, rechtfe ...
Also eine Überraschung ist diese Meldung bestimmt nicht. Den Kriminalisten kann es ja nur hilfreich sein, wenn die Menschen ihre Kontakte direkt selbstständig veröffentlichen, ohne das es ein Gesetz dazu braucht. Ich denke mittlerweile weiss jeder, dass alle Ermittler (Polizei, Presse, Stalker.. ...
Warum soll ich mich nochmal genau dumm anmachen lassen? Als wäre das so ein Wunder, dass die Polizei nach jedem Strohhalm greift :rolleyes: Generell gilt - ist jeder im näheren Umfeld als Täter undenkbar, geht man halt weiter. Und da bietet sich Facebook an. Und dann nimmt als allererstes eben di ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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