
Breitband-Internetanbindungen sollen vor allem eines bieten: Die Möglichkeit, große Datenmengen schnell zu übertragen. Sei es nun für Videostreams, Online-Games oder sonstige Nutzungsmöglichkeiten. Problematisch werden diese Nutzungsoptionen, wenn die Breitband-Anbindung über ein Trafficlimit verfügt. Noch schlimmer wird es, wenn dieses durch den Provider nach unten korrigiert wird.
Entsprechende Schritte hat der zweitgrößte kanadische ISP Rogers durchgeführt. Insgesamt bietet der Provider 6 (!) verschiedene Breitband-Internetpakete für den heimischen Anschluss an. Von "Ultra-Lite" bis "Ultimate" ist alles vertreten. Die Pakete Extreme sowie Lite wurden jetzt jedoch in Hinblick auf die Trafficmenge nach unten korrigiert. Während der Sturz beim "Extreme" Paket von 90 auf 80 Gigabyte noch moderat ausfällt, sieht es bei Lite gänzlich anders aus. Hier wurde die Trafficmenge von 25 auf 15 Gigabyte reduziert. Wohlgemerkt ist dies das Limit, das dem Kunden monatlich zur Verfügung steht.
Diese neuen Bedingungen richten sich aber nur an Neukunden des Providers. Bestandskunden können nach wie vor ihre alten "Trafficlimits" verbrauchen. Nach Ansicht von John Lawford, Jurist der Verbraucherschutzorganisation "Pulic Interest Advocacy Centre" verfolgt Rogers damit die Taktik, Kunden in ein höheres Paket zu locken. Zugegebenermaßen sind 15 Gigabyte Trafficlimit im Monat nicht sonderlich überwältigend. Einige Clips auf YouTube, gefolgt von einem größeren Download und man bewegt sich schnell an der Grenze.
Lite Paket von Rogers
Um den Kunden die Wechselentscheidung zu erleichtern, hat man außerdem die Gebühren für den Mehrverbrauch von Traffic angepasst. Waren vorweg 2,50 Kanadische Dollar (ca. 1,90 Euro) fällig, so ist der Preis nun auf 4 Kanadische Dollar (ca. 3 Euro) gestiegen. Der Internet-Provider gerät mit diesem Wechsel erneut in die Kritik. Denn damit reglementiert der Anbieter auch die Uploadgeschwindigkeit für P2P-Anwendungen.
Bild-Quellen: rogers
Text-Quellen: zeropaid
Klaus Müller am Dienstag, 27.07.2010 13:34 Uhr
Gibt es in CN keine echten Flatratetarife ? (dummfrag) ...
Cool, in Kanada würd ich für meine Internetnutzung im Monat 1305€ bezahlen. So teuer ist der Traffic da doch nun auch nicht, wenns bereits Roots mit 10TB(!) Traffic für 69$ gibt und das mit 100mbits. (iweb) ...
Da wäre es interessant welchen Anbieter du hast. ...
allgemein so restriktive angebote finde ich unglaublich. total die "knüppelverträge". leider hab ich bei meinem anbieter hier auch so einschränkungen, muss aber nicht mehr bezahlen, sondern der speed wird gedrosselt (normal dsl 6k. ab 50gb traffic nur noch 50% speed und ab 90gb traffic nur noch ...
C-H-T: Die Kanadier verdienen im Schnitt nur 11% mehr als wir Deutschen. Die Kosten für vergleichbare Angebote liegen aber weit höher. Das Extreme Paket von Rogers entspricht vom Speed her ungefähr unseren stinknormalen DSL16000 Angeboten. Nur dass dort grade mal 80GB Traffic im Monat erlaubt si ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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