
"Wenn die kreative Industrie und die Provider nicht freiwillig eine Lizenzvereinbarung abschließen können, um Dienste anzubieten, die illegales P2P beseitigen, dann sollte die Regierung eingreifen und entsprechende Lizenzlösungen durchsetzen. Diese können pauschale Gebühren enthalten, so wie dies auch beim Radio der Fall ist", so das Music Managers Forum (MMF) gegenüber MusicAlly, "Es sollte aber auch mehr Experimente mit Lizenzierungsdiensten (durch das Technology Strategy Board) geben, um weitere kundenfreundliche Angebote zu entwickeln."
Pauschale Lizenzierung wie beim Radio klingt vielleicht auf den ersten Blick verlockend. Es wirft jedoch neue Probleme auf, die bereits hierzulande mehr als einmal erschöpfend diskutiert wurden. Die GEZ-Gebühr für Radio, Fernsehen und internetfähige PCs ist nicht umsonst höchst umstritten. Nicht alle sind bereit zu zahlen, diejenigen, die zahlen, sind mit dem "Programm" oft unzufrieden. Eine pauschale Abgabe, um Filesharing von urheberrechtlich geschützter Musik per se zu legalisieren, wäre vermutlich eine Lösung, die aber in zweiter Instanz nur neue Probleme aufwirft. Was ist mit Internetusern, die den PC bestenfalls zum Surfen benutzen? Eine erneute Zwangsabgabe würde bei vielen sicherlich sehr negativ aufgenommen. Was auch bleibt, ist die Frage, wie die Beträge letzten Endes verteilt werden. Wer kümmert sich darum, wie wird all dies analysiert und fair unter die Musiker gebracht?
Natürlich gibt es auch hier Lösungsansätze. Das Problem liegt jedoch vielmehr darin, dass dies kein Ansatz ist, der sich über Nacht realisieren läst. Es müssten alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Hier fordert das MMF darüber hinaus, dass den Musikern endlich mehr Rechte zugestanden werden müssen. Diese sollen endlich wieder mehr Einfluss auf die Art und Weise, wie ihre Werke vermarktet werden, haben. (Firebird77)
(via zeropaid, thx!)
(Bild via musicmanagersforum, thx!)
News Redaktion am Donnerstag, 08.10.2009 13:01 Uhr
Eben genau das ist das Problem. Aber ich benutz eh schon lange keine Programme mehr die über P2P laufen. ...
Du kannst die Dateien alle in deinen Musikordner speichern lassen. Wenn du sie dann verschiebst/umbenennst wird es mit der Freigabe natürlich kritisch ;) ...
Weil ich die nicht in irgend so einem Verzeichnis haben will, sondern in meinem Musikordner. ...
Ich werd die Dateien bestimmt nicht bis zum Ende vom Monat im Verzeichnis lassen. :eek: Warum nicht? (Den Beitrag könnte man dann nach Chartposition verteilen). ...
Vorschlag: Der Teilnehmer bezahlt £15 im Monat und darf im Gegenzug Downloaden. Das Verzeichnis wird am Ende des Monats gescannt und der Beitrag wird unter den heruntergeladenen Dateien aufgeteilt. Ich werd die Dateien bestimmt nicht bis zum Ende vom Monat im Verzeichni ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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