
Nur ungefähr eine Woche blieb die beliebte Chat-Roulette-Software iChatr im App Store. Die Software ermöglichte es 2 zufällig ausgewählten Nutzern, via Frontkamera des iPhones in einem Videochat miteinander zu reden. Hatte man keine Lust mehr auf sein Gegenüber, konnte man mit der bekannten iPhone-Blätterbewegung zum nächsten Unbekannten wechseln. Die Entwickler der Software hatten sich das Prinzip von der Onlinewebsite chatroulette.com abgeschaut, die schon seit Ende November 2009 mit ihrem Schmuddelimage für Aufsehen sorgt.
Zu einem solchen Image kam nun auch der kleine Bruder auf dem iPhone. Denn im Zufallsgenerator befanden sich nicht nur koversationsfreudige Menschen, sondern auch so mach einer, der beispielsweise sein bestes Stück im Videochat präsentierte. Aus diesem Grund warf Apple das kostenlose Produkt nun aus dem Store, auch wenn die Applikation ohnehin erst ab einem bestimmten Alter zu haben war.
Der Entwickler skjm gibt den Kampf allerdings noch nicht auf. Nach eigenen Angaben sei man momentan in Gesprächen mit Apple und auf der Suche nach möglichen Lösungen, um unliebsame Nutzer vom Service auszuschließen. Wie eine solche Lösung allerdings aussieht, kann sich noch niemand wirklich vorstellen. Eine Bannfunktion, die einem Nutzer das Videochatten verbietet, könne vermutlich zu leicht umgangen werden und auch die Idee eines Penisfilters erscheint unrealistisch.
Bild-Quellen: service.bz-berlin chip
Text-Quellen: chip
Julian Wolf am Dienstag, 20.07.2010 23:16 Uhr
Völlig unabhängig davon, aus welchem Grund auch immer die App gelöscht wurde: Fakt ist, dass es bei Apple nicht möglich ist, Software freiheitlich zu programmieren und zu verbreiten. Wenn ich z.B. ein Programm für Windows Mobile entwickel, kann ich sie verbeiten wie ich will, ohne dass Microsof ...
gut einerseits ist die reaktion in diesem fall verständlich, aber es zeigt wieder mal überdeutlich, wie sehr apple das ganze kontrolliert. ...
Das Problem mit dem kontrollierten AppStore ist ja ganz offensichtlich. Es hat schon seinen Grund, wieso es eine solche Kontrolle beim Android Market nicht gibt. Solche Löschungen gibt es übrigens nicht nur für Apps, von denen man meinen könnte dass sie gegen irgendwelche Apple-Bedingungen vers ...
Es geht dabei nicht um Jugendschutz, es geht um die Reaktion der konservativen US-Medien :rolleyes: Korrekt, und vor allem ist die amerikanische Gesellschaft so konservativ und verklemmt, dass Apple was nichts anders übrig bleibt, mich hatte das Okay schon gewund ...
Darf man nicht erst mit 18 einen Mobilfunkvertrag abschließen? Es geht dabei nicht um Jugendschutz, es geht um die Reaktion der konservativen US-Medien :rolleyes: ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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