Jeder wird wohl stutzig, wenn über einen längeren Zeitraum von einer Rufnummer „0123456789“ SMS auf dem Mobiltelefon eingehen und daraufhin ein Datenpaket an einen unbekannten Adressaten versandt wird. Wenn man auch noch, wie Andreas Blechschmidt „das Gesicht“ der linken autonomen Szene in Hamburg ist, wird man die Angelegenheit nicht einem unwichtigen technischen Gebrechen zuschieben, sondern einen Experten zu Rate ziehen.
Kein Fehler im System, sondern eine systematische Überwachungsmaßnahme hatte die Hamburger Polizeit mit so genannten „stillen SMS“ gestartet, indem sie über regelmäßigen SMS-Versand die Standorte von linken Autonomen ausforschen und somit Bewegungsprofile aufzeichnen wollte. Dass die staatliche Observation selbst beobachtet werden konnte, liegt nicht am Bekenntnis der Hamburger Polizei zum transparenten Staat, sondern an einer technischen Panne. Als der Schanzenfest-Sprecher Andreas Blechschmidt, der „Gewalt als politisches Mittel“ nicht ausschließt, [1] über seine Entdeckung andere Personen informierte, erfuhr wohl auch die Exekutive davon und kurz darauf wurden keine „stillen“ SMS mehr angezeigt.
Ob nun die Aktion selbst eingestellt oder – wie der Aktivist mutmaßt: der Fehler behoben und seine Bewegungen wie die wohl auch anderer Linker nun technisch korrekt aber wohl rechtswidrig ausgespäht werden, muss derzeit offen bleiben. Die Zeitung „Neues Deutschland“ zieht Parallelen zu jenen drei Berlinern, die verdächtigt worden waren, an der Gründung einer militanten Gruppen beteiligt zu sein und darum lückenlos mittels „stillen SMS, ... Abfilmen der Hauseingänge, Wanzen und Peilsender in Pkw sowie Hausdurchsuchungen“ [2] überwacht wurden. Der Bundesgerichtshof hatte im März diesen Jahres festgestellt, dass die anlasslose, Ausforschung ohne Verdachtshinweise rechtswidrig erfolgt war.
Quelle: Fefes Blog
Bildnachweis: Andreas Hagerman (cc-by-sa)
Joachim Losehand am Donnerstag, 08.07.2010 12:22 Uhr
Du kannst denken? Tut mir leid, das kann ich nicht glauben. :D Du bist wie du heißt: ein LALLOMAT HB Du gräbst einen Thread aus, um inhaltslos rumzuflamen (und kannst dabei nicht mal richtig lesen)? Offenbar ist dir die Hitze der letzten Tage zu Kopf ...
Linke Autonome wurden anscheinend über einen längeren Zeitraum per „stiller SMS“ ausgespäht. So „still“ waren die von der Hamburger Polizei jedoch nicht – durch einen Fehler im System wurde jede eingehende SMS im Postfach angezeigt. [url=http://www.gulli.com/news/vorsicht-f ...
Stimmt ja, gegen was protestieren die nochmal genau wenn sie Autos unbeteiligter anzünden? Hilf mir bitte schnell mal denken. Du kannst denken? Tut mir leid, das kann ich nicht glauben. :D Du bist wie du heißt: ein LALLOMAT HB ...
wen wundert es das es sowas gibt... ...
Na wenigstens haben sie das Problem behoben und die SMS werden nicht mehr angezeigt :T ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.