Bereits vor einem Monat wurde im Rahmen der Google I/O 2010 die erste Beta-Version des Flash Player für Android präsentiert und konnte kurz danach auch über den Android Marketplace geladen werden. Heute wurde der Player von Adobe in der finalen Version freigegeben und kann ab sofort auf allen Geräten mit Android 2.2 Froyo geladen werden. Derzeit sind leider nur wenige Geräte verfügbar, die diese Firmware bereits verwenden können. Adobe gibt in der Pressemitteilung jedoch an, dass unter anderem die Geräte Dell Streak, Google Nexus One, HTC Evo, HTC Desire, HTC Incredible, DROID unterstützt werden, sobald die Hersteller ein entsprechendes Update veröffentlichen haben. Neben Android werden zukünftig auch andere Plattform den Flash-Player einsetzen können. Auch für BlackBerry, webOS, kommende Versionen von Windows Phone, LiMo, MeeGo sowie Symbian OS könnte es damit in den nächsten Monaten entsprechende Updates geben.
Den Flash-Player habe man dabei vollkommen neu gestaltet, um ihn für die mobile Plattform anzupassen. So sollen beispielsweise Beschleunigungssensoren unterstützt werden, über einen Vollbildmodus will man den Anschein einer wirklichen Web-App erzeugen und auch Gestensteuerung wurde optimiert. Einer der größten Kritikpunkte an Flash war bis jetzt immer der hohe Ressourcenverbrauch und der damit einhergehende Energiehunger des Flash-Players. Auch hier hat man seitens Adobe einiges getan. Per Smart Rendering wird sicher gestellt, dass Flash-Inhalte auch nur abgespielt werden, wenn sie im Bereich des Displays sind. Zusätzlich hat man dem Player einen Sleep-Modus spendiert und über ein optimiertes Speicher-Management will man verhindern, dass bei nicht optimierten Flash-Inhalten der Arbeitsspeicher des Gerätes unnötig belastet wird. Sollte ein Anruf auf dem Gerät entgegengenommen werden, pausiert der Player automatisch und nimmt die Arbeit erst wieder auf, wenn der Anwender auf den Browser zurückwechselt. Jetzt muss sich nur noch zeigen, wie gut sich der Flash-Player in der freien Wildbahn macht und ob man die vollmundigen Versprechen auch wirklich umsetzen kann.
Mit einem gelungenem Start könnte man vielleicht auch Apple, einen der größten Kritiker von Flash und Verfechter von HTML5, vom eigenen Player überzeugen. In seinem offenen Brief "Thoughts on Flash" bezeichnete Jobs Flash als energiefressendes Sicherheitsrisiko, welches einfach nicht für mobile Endgeräte geeignet sei. Adobe hat nun die Möglichkeit zu beweisen, dass man bei Apple falsch lag, als man Flash auf den eigenen Geräten ausschloss.
Michael Huber am Dienstag, 22.06.2010 13:04 Uhr
So, für das Nexus One hat der Roll-Out von Android 2.2 Froyo begonnen: http://googlenexusoneboard.blogspot.com/2010/06/new-android-22-software-update-for.html Damit sollten hier bald die ersten Erfahrungsbericht zu Flash auftauchen ...
Die sollen sich erst mal um die eigenen Lücken kümmern. Ich hab das Gefühl, dass der einzige Grund ist, warum man mit Apple noch sicherer fährt die im Vergleich zu Windows eher geringe Verbreitung ist. Sehr gut erfasst. Das System mit der größten Verbreitung ...
zdnet hat sich doch umentschieden -.- jetzt heißt es "bis zum 3. quartal" Quelle Wie es aussieht muss ich mein Desire wohl doch noch rooten... ...
Für das Legend und das Desire soll Froyo (gesichert) in den nächsten 2 Wochen raus kommen. Zumindest glaubt Zdnet das von HTC erfahren zu haben :D quelle immerhin :T ...
@ hanfi_: die frage wird man dir vermutlich in unserem Android-Bereich besser beantworten können. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.