Im Rückblick auf die vergangenen sechs Monate, also das erste Halbjahr 2010, konnten die Sicherheitsexperten die vier Lieblingsthemen von Phishern und Spammern ausmachen. Dabei handelt es sich wie zu erwarten um Themen, die auch die Nachrichten bestimmten oder die Menschen aus anderen Gründen bewegten. Online-Betrüger kreisen beim Verfassen ihrer Nachrichten um vier Themen: Naturkatastrophen wie die Erdbeben in Chile und Haiti, aktuelle Nachrichten, darunter die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, Ferien und soziale Netzwerke.
Den Preis für die unbeliebteste Spam-Nachricht im vergangenen Halbjahr vergeben Analysten bei Symantec an die so genannte Dictionary Harvest Attack (DHA). Darunter versteht man die massenhafte Aussendung sinnfreier E-Mail-Texte an eine beliebige Domain. Das Ziel dabei: Spammer wollen valide Mail-Adressen herausfiltern, um so neue Empfänger für weitere Spam-Nachrichten zu finden.
Die wachsende Beliebtheit sozialer Netzwerke wie myspace, Facebook oder den deutschen VZ-Netzwerken bietet auch Cyberkriminellen ein großes Betätigungsfeld. Nicht nur in den Netzen selbst treigen Betrüger ihr Unwesen. Auch die mit solchen Netzen verbundenen E-Mails werden oft und gerne als Deckmantel für betrügerische Aktivitäten benutzt. Cyberkriminelle fälschen das E-Mail-Format sozialer Netwerke und verschicken damit Einladungen an potenzielle Mitglieder. Der bereitgestellte Link führt auf eine Seite mit Spam-Inhalt oder Malware. In ähnlicher Form werden die von manchen Netzen angebotenen Spiele ausgenutzt: In E-Mails nennen die Cyberkriminellen Tricks, mit denen man seine Mitspieler angeblich leichter besiegen kann. Auch vor einer Ausnutzung der undurchsichtigen und teilweise mangelhaften Datenschutzmaßnahmen der Sozialen Netzwerke machen die Kriminellen nicht halt. Sie bieten Produkte an, mit denen man angeblich herausfinden kann, welche Informationen die Netze über einen gespeichert haben. In Wirklichkeit sind diese Produkte bestenfalls überteuert und wirkungslos, schlimmstenfalls mit Schadcode verseucht.
Insgesamt enthielten im Juni knapp 90 Prozent aller Mail-Nachrichten Spam. Der Anteil an Phishing-Angriffen ging im Vergleich zum Vormonat um neun Prozent zurück.
Quelle: IT SecCity
Bild: "Spam my life" by Sblourg @ DeviantArt
Annika Kremer (g+) am Samstag, 19.06.2010 23:19 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.