
Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden ist ein Zusammenschluss, der von Eltern der Opfer des Amoklaufs in Winnenden gegründet wurde. Es machte schon mehrfach mit medienwirksamen Aktionen, die zukünftige Bluttaten verhindern sollen, auf sich aufmerksam. Diesmal konnte das Bündnis rund 185.000 Unterschriften sammeln. Eines der Ziele der Unterschriftenaktion war eine deutliche Verschärfung des Waffengesetzes insbesondere im Bezug auf Sportwaffen. Dieser Teil der Forderungen wurde von 100.000 Menschen durch eine Unterschrift unterstützt.
Die anderen 85.000 Unterschriften stammen von Menschen, die sich gegen sogenannte "Killerspiele" aussprechen. Das sind nach Definition des Aktionsbündnisses "Gewaltspiele gegen Menschen oder menschenähnliche Figuren". Diese sollen, so das Ziel der Aktion, komplett verboten werden. Das Aktionsbündnis setzte sich von Anfang an nicht nur gegen Waffen, sondern auch gegen derartige Spiele ein, was ihm die Kritik von Zockern und Mitgliedern der Gaming-Szene ebenso wie von einigen Wissenschaftlern eintrug. Einige - gerade Konservative - Experten und Politiker vermuten einen Zusammenhang zwischen gewaltbetonten Computerspielen und realer Gewalt, insbesondere Amokläufen. Dieser konnte allerdings bisher nicht schlüssig bewiesen werden.
Ob und in welcher Form die Bundesregierung auf die Unterschriften reagieren wird, ist bisher unklar. Spieleverbote waren in der Vergangenheit bereits mehrfach im Gespräch, scheiterten aber stets. Ähnlich erging es einer Gesetzesinitiative, die versuchte, die Sportart Paintball zu verbieten. Beim Paintball schießen die Spieler mit Farbkugeln aufeinander.
Quelle: heise online
Annika Kremer am Samstag, 19.06.2010 00:14 Uhr
Der Winnender war angeblich in Psychologischer Behandlung, auch wenn der Psychologe dazu nichts mehr sagen mag:rolleyes: warum nur?, weil Ärzte auch nach dem tot des Patienten , schweigeplicht haben :D Also damit kommen sie nicht durch ...
lächerlich, es reicht doch schon, dass "killerspiele" ab 18 sind. pff. das ist nur ein versuch die schuld auf andere abzuladen. am ende ist die spielindustrie schuld. lol ...
... Auch ist es lächerlich, das nur Deutschland in dieser Hinsicht eine extra Wurst braucht. Warum gibt es in Deutschland nicht Pegi? Nein wir brauchen natürlich die USK mit den tollen Cut Spielen, die trotzdem ab 18 sind. Gibt es im Ausland mehr Amokläufe? Jup, a ...
Dieser Hardy Schober soll ja auch schon Morddrohungen erhalten haben. Exakt das kam schon mal direkt nach dem Start des Aktionsbündnisses und irgendwie hat bisher Niemand diese Mails gesehen. (Ich würde s ...
Mal ganz davon abgesehen, dass ein Verbot sogenannter 'Killerspiele' absolut fehl am Platz ist, weil diese Spiele bestenfalls ein Faktor unter vielen sind, die zu einem Amoklauf führen können... DAVON mal abgesehen ist es absolut sinnlos, auch nur zu versuchen, ein solches Verbot durchzusetzen! Un ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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