In Großbritannien wird aktuell eine Anti-Piraterie Kampagne zahlreicher Hollywood-Filmstudios vorbereitet. In Zusammenarbeit mit dem britischen IT-Unternehmen "Blinkbox" will man den Piraten legale Angebote schmackhafter machen. Ein Versuch, den wir uns näher angesehen haben. Seit heute läuft die "Full Stream Ahead" Kampagne. Wie der Titel bereits verrät, versucht man insbesondere die Nutzer von Streams anzusprechen.
Wer im Laufe dieser Woche auf fullstreamahead.co.uk steuert, kann sich dort registrieren. Schnell wird klar, dass der Begriff "kostenlos" nicht zwingend wörtlich zu verstehen ist. Das Streaming-Angebot kostet durchaus ab einem gewissen Zeitpunkt Geld. Doch neue User erhalten in dieser Woche einen Bonus von 20 Britischen Pfund. Diesen können sie selbstständig für verschiedene Filme ausgeben. Zu den vorhanden Werken gehören unter anderem Avatar, Sherlock Homes oder Up in the Air.
Die Kunden haben die Möglichkeit die Filme direkt auf ihren PC zu streamen oder - vorausgesetzt die technische Ausstattung ist vorhanden - sogar auf ihren Fernseher. Dieser Versuch soll dabei auf den Zug aufspringen, den Musikstreaming-Dienste wie Spotify schon lange fahren. Man erhofft sich natürlich auch ein entsprechend positives Feedback. Dabei biegt man sich gewisse Gesichtspunkte etwas zurecht.
Michael Comish, der Chief Executive Officer von Blinkbox sieht die Filmindustrie hier in führender Position: "Wir sind viel früher dran [als die Musikindustrie]. Als die Musikindustrie starke und qualitativ hochwertige legale Streaming-Angebote ermöglichte, war es unbestreitbar zu spät. Wir befinden uns in den frühen Tagen des digitalen Filmvertriebs, und es ist unser Ziel den Leuten die Vorteile von Streaming-Diensten bewusst zu machen, bevor es zu spät ist."
Die Übertragung des Streams findet indes nicht in High-Definition statt. Dennoch kann sie durchaus als gut bezeichnet werden. Mit einer 3 bis 4 Mbit-Anbindung laufen die Streams auch durchweg flüssig in dieser Qualitätsstufe. Wer über eine langsamere Anbindung verfügt, kann eine geringere Qualitätsstufe wählen. Zumindest eine Erkenntnis scheint man jedoch deutlich erfasst zu haben:
"Wenn Millionen von Menschen dieses Angebot versuchen, ja, dann wird es uns sehr viel Geld kosten. Aber die Kosten es nicht zu versuchen sind viel größer. Wenn wir den Leuten nicht klar machen, dass qualitativ hochwertiges Videostreaming vorhanden ist, dann verpassen wir einen Wendepunkt der Online-Piraterie."
Quelle: guardian
Bild: fullstreamahead
Klaus Müller am Montag, 07.06.2010 14:12 Uhr
Es geht nicht um das verbreiten von Digitalen Daten sondern VERTIEB. Handel. Es geht darum, das eine Platform geboten wird, die Filme in guter Qualität anbietet, legal ist, und "kostenlos" ist. Doch, genau darum geht es. Fakt ist, dass es schon seit mind. 8 Jahre ...
Ganz real werden jedes Jahr ne Menge Content-beladene optische Medien umgesetzt. Ich sehe in dem Zusammenhang nicht, dass ale alles nur kostenlos haben wollen. Die Möglichkeit, alles kostenlos zu bekommen, ist da. Aber sie wird von den ganzen Silberling-Käufern offensichtlich nicht (oder zumindest n ...
Ein weiteres problem ist meiner meinung nach die Kostenlos generation. Hier wollen viele, alles umsonst und billig etc. So das in endeffekt die "industrie" garnix verdient. Hmm wer kauft sich nach deiner Vorstellungen überhaupt noch "content"? Qualität verkauft s ...
Naja, es ist sagen wir ein "Way of life" - eine Einstellung, gegen die man nicht so leicht ankommt. Ich würde sagen, dass man auch ohne CDs ein großer Fan sein kann, selbst wenn man an den Profit des Künstlers denkt, anstatt 5 CDs zu kaufen gehe ich ein einziges mal auf eines seiner Konzerte und sc ...
Ein weiteres problem ist meiner meinung nach die Kostenlos generation. Hier wollen viele, alles umsonst und billig etc. So das in endeffekt die "industrie" garnix verdient. Die Industrie will aber ihren gewinn Maximalisieren. Also entstehen 2 Fronten Konstenlos vs Max Gewinn. Die wünsche vieler U ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.