
Das Magazin "British Journal of Photography" (BJP) wollte sich auf den "UK Freedom of Information Act" berufen, um in Erfahrung zu bringen, welche Areale im Vereinigten Königreich in Bezug auf Fotos heikel sind und welche nicht. Im Fall der Fälle haben die Beamten das Recht, den Fotografen zu durchsuchen und auf eine Löschung der Fotos zu drängen. Man versuchte mit der Anfrage die Bürgerrechte zu stärken, gelungen ist dies bisher allerdings nicht.
Es gibt keine Beweise, dass Terroristen tatsächlich Fotos erstellen, um ihre Bombenanschläge besser planen zu können. Dass man mit oder ohne Presseausweis unter diesen Umständen mit einem Fotoapparat vorsichtig agieren sollte, dürfte klar sein. Es ist allerdings mehr als ungünstig, dass die Polizisten aufgrund des Paragrafen 44 des Terrorism Acts weiterhin völlig freie Hand haben - denn außer ihnen weiß niemand, wo sie beschlagnahmen und agieren dürfen und wo nicht. Einem Missbrauch sind so Tür und Tor geöffnet.
Die Mitarbeiter vom BJP wollten für alle Sektionen von England, Wales und Nord Irland eine Liste mit allen sensiblen Bereichen erfragen. Die Anfrage wurde zum Schutz der nationalen Sicherheit abgelehnt. Diese Informationen würden nach Aussage eines Vertreters vom Homeland Office angeblich nicht unter den britischen Freedom of Information Act fallen.
Das BJP hat die Entscheidung angefochten und verlangt eine ausführliche Erläuterung der Vorgehensweise. Auch wurde die Anfrage an alle leitenden Polizeibeamten in England und Wales geleitet. Sie sollen sich erklären, ob sie beziehungsweise ihre Mitarbeiter bereits die Erlaubnis zur Durchsuchung eines Fotografen in Anspruch genommen haben.
Das fragliche Gesetz trat kaum überraschend im Jahr 2000 in Kraft. Das scheint der britischen Regierung noch nicht zu reichen, im Februar dieses Jahres kam es nach Erlass des "Counter-Terrorism Act 2008" zu erneuten Protesten der Presse. (gulli:News berichtete) (Ghandy)
(via Boing Boing @ Twitter, thx!)
News Redaktion am Samstag, 13.06.2009 11:02 Uhr
Wofür gibts den Google Street View ^^ :T ...
Lächerlich ...
Das ist nicht die Realität! Tut mir ja leid, aber solche Zustände kann ich mir einfach nicht vorstellen! :T ...
Ist das Volk drüben wirklich noch dümmer als hier... Nein (evtl.), aber es ist gewohnter in diesen Sachen. Wird bei uns auch so kommen. ...
Lächerlich! Was ist denn das bitte fürne Schimpansenwirtschaft?? ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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