
Manche Kritiker des Änderungspapiers zum Jugendmedienschutz (JMStV) befürchten, daß die ausgesetzten Zensur(sula)-Maßnahmen über den geänderten Staatsvertrag nun doch Wirklichkeit werden könnten. Doch auch ohne die Drohkulisse einer Zensur-Infrastruktur „ist völlig unklar, welche Konsequenzen [...] für die Anbieter privater Homepages, für Blogger, Twitterer und Nutzer von Internetforen erwachsen", kritisiert Miro Jennerjahn, netzpolitischer Sprecher der Fraktion der Grünen im Sächsischen Landtag (via Der Mekur). "Es kann nicht von jedem Nutzer des Web 2.0 verlangt werden, Alterskennzeichnungssysteme zu installieren."
Vielleicht ja doch, denn es sind drei Optionen für Seitenbetreiber vorgesehen: Inhalte nur nachts zeigen, das Alter der Nutzer überprüfen oder die Inhalte kennzeichnen.
Was sich dabei so einfach anhört, ist eine jedoch Wissenschaft für sich: Denn wer kann sicher beurteilen, welche Inhalte für welches Alter geeignet sind und diese dann auch richtig kennzeichnen?
Ab heute kann man seine Urteilssicherheit auf dem Blog des AK Zensur testen: Jeden Tag gibt's eine neue Webseite, die man dann in den betreffenden Altersstufen bewerten muß. Ist das Angebot ab 6, ab 12 oder erst ab 18 Jahren zum Konsum geeignet? Die Auflösung des Rätsels – mit einer fachlichen Einschätzung – folgt dann immer am nächsten Tag.
Mitmachen! Denn probieren geht über studieren.
Joachim Losehand am Donnerstag, 27.05.2010 14:23 Uhr
Das fetzt dem Kind jetzt die Banane aus der Fresse:eek: ...
Das stimmt. Außer Englisch ist so gut wie jede Sprache "fremd" im Internet. Aber andererseits finde ich es schon eine gewisse "Meisterleistung", Seiten bestimmte Altersfreigaben zu geben und sie nur sporadisch anzuzeigen. Ja, vor allem Letzteres. Alleine das Hochfahren der Server kostet Stro ...
nachts? wann ist im Internet bitte nachts? Welcher Ort zählt da? Sprache? Serverstandort? Betreiberstandort? Einfach alle Seiten aus dem Ausland sperren... Wo ist das Problem? Vorteil ist, das man für das Internet kein Englisch mehr braucht. Warum auch? Gibt ja ni ...
@SonnyBish und Kn0p3XX: Tolle Idee mit den Sockenpuppen. Aber mich könnt ihr so leicht nicht täuschen. Eure groteske Rechtschreibung hat euch verraten. Ihr seid wahrhaftig Zensursulas Agenten, die hier das Bild der dummen Jugend projizieren sollen. Jener Jugend, die vom Internet derart verdummt wu ...
Also allein diese Frage ob das Intimrasur thema eine Mindest-Alter Klassifizierung bekommen sollte.?! Leute. es geht um den eigenen körper und die Hygiene. ist doch tolle wenn hygiene threads ne altersklassifizierung bekommen. dann kannste das alter am geruch er ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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