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Kachingle kommt!

Die Gründerin des Micro-Payment-Dienstes "Kachingle" kommt nach Österreich und Deutschland, um Blogger und Nutzer zu treffen.

Eigentlich ist "Kachingle" ja längst da - vor allem im deutschsprachigen world wide web. Anerkennung für Angebote im world wide web in digitaler Münze ausdrücken zu können, ist nicht nur ein Wunsch der Medienindustrie und des Online-Journalismus.

Auch Blogger freuen sich darüber, wenn das, was sie schreiben, ihren Lesern gefällt. Und die meisten Internetnutzer würden gerne einfach und unkompliziert auch materiell wirksam Applaus spenden. Das geht mit mit "Flattr", der kürzlich von Peter Sunde, dem Gründer von "The Pirate Bay", aufgesetzten Dienstleistung - und mit dem von der US-Amerikanerin Cynthia Typaldos ins Leben gerufenen "Kachingle" (Ein Vergleich beider Systeme ist zum Beispiel hier und hier zu finden.) Was "Kachingle" bedeutet? Der von der Gründerin erfundene Kunstbetriff setzt sich zusammen aus dem Begriff für das Geräusch, das alte Registrierkassen machten, wenn sie einen Betrag verbuchten ("Ka-Ching!") und dem Klimpern von Geld ("jingle"). Ein hoffnungsvoller Wink mit dem Zaunpfahl, auf dass der Rubel für Blogbetreiber und andere Kreative rolle!

"Applaus ist das Brot des Künstlers - und ihr wollt uns doch nicht verhungern lassen?!" heißt es im Theater - aber kein Künstler und kein Blogger lebt vom Brot, vom Applaus allein. Viele Menschen investieren viel Zeit und auch Geld in ein ansprechendes und gutes Internet-Angebot. Genau wie Straßenkünstler bieten sie ihre Angebote ihren Nutzern kostenlos an, jeder kann sich dazustellen und hinschauen und hinhören - aber nur die Hartherzigen und Geizigen bleiben stehen und werfen dann nicht wenigstens ein paar Münzen in den Hut.

"Kachingle" ist eine Dienstleistung von Nutzern für Nutzer - eine komprimisslose Anwenderorientierung ist darum ein wichtiges Anliegen der Gründerin und ihrer Mitstreiter. Um den Dialog mit Bloggern und Lesern zu fördern, kommt Cynthia Typaldos nach Österreich und Deutschland um mit ihrer Zielgruppe ins Gespräch zu kommen. Sie ist

am 29. Mai in Wien,
am 30. Mai in Salzburg,
am 31. Mai in München,
am 1. und 2. Juni in Berlin,
am 3. Juni in Hamburg,
am 4. Juni in Köln und
am 5. Juni in Frankfurt (Main).

Wer Interesse hat und vorbeikommen möchte, schickt eine E-Mail an deutsch@kachingle.com oder per Twitter an @Kachingle.



[Die "Kachingle"-Gründerin Cynthia Typaldos über "Kachingle".]

[Disclaimer: Der Autor "kachingelt" und "flattert".]

Joachim Losehand am Dienstag, 25.05.2010 19:25 Uhr

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8 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • EvilDragon25 am 26.05.2010 17:44:08

    Für Blogger und Co? Ich hatte immer so den Eindruck das diese Leute, mit ihrem immensen Mitteilungsbedürfnis, aus Spaß und als Hobby so einen Blog betreiben. Wenn es ihnen Zeit und Geld kostet, solch einen Blog aufrecht zu erhalten, dann sollen die ihre Seiten mit Werbung vollpflastern oder sich ...

  • DanteConstantin am 25.05.2010 23:36:30

    Aber wer so aufdringlich schnorrt, bekommt erst recht nix von mir. MEINER MEINUNG nach, sollten die Seiten sich entweder mit Werbung über Wasser halten oder ehrlich darauf hinweisen, dass man Spenden zum Überleben brauch. Wenn ich einen tollen Artikel gelesen habe, dann denk ich garantiert nicht, ...

  • Losehand am 25.05.2010 23:31:29

    Für Blogger und Co. interessant, aber für den normalen Surfer belanglos. Absolutnicht. Denn der "normale Surfer" soll(te) ja was in den Hut werfen, nicht? Wie zeigt man mit Flattr und Kachingle Aufmerksamkeit - darum geht's. :T ...

  • DanteConstantin am 25.05.2010 21:56:11

    flattr grad erst im bestatterweblog gesehen. der betreiber hat es nach langer fehlfunktion wieder deaktiviert. ich find spendenbuttuns unter jeder artikel nervend und scheiße. ...

  • Ghandy am 25.05.2010 20:35:30

    Nein, ich wär für gulli eher für Flattr. Diesbezüglich ist aber noch überhaupt nichts entschieden oder besprochen worden. ...

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