Im Zuge des Kampfes gegen Filesharing wurde die P2P-Technologie in der Vergangenheit oftmals in ein äußerst negatives Licht gerückt. Dass diese Art der Datenverbreitung jedoch auch einige unschlagbare Vorteile besitzt, von denen auch Publisher profitieren können, wird dabei oftmals gänzlich vergessen. Jedoch nicht von Adobe, den Entwicklern des Flash Players.
Bereits vor einiger Zeit hatte man damit begonnen, P2P-Techniken zu integrieren. Mit dem Release des Flash Players in der Version 10.1 soll die Technologie nun für die breite Masse nutzbar sein. Erklärtes Ziel von Adobe: Publisher sollen ihre Kosten, die durch den Verbrauch von Traffic entstehen, drastisch reduzieren können. Kevin Towes, Product Manager des Adobe Flash Media Server findet sogar noch deutlichere Worte.
Gegenüber Beet.TV erklärte er, dass der neue Flash Player mit integrierter P2P-Technologie "ernstzunehmenden Einfluss auf die Art und Weise" nehmen wird, "wie wir von der Verbreitung von Medien denken". In einigen Fällen könnte diese Technologie die Kosten für Traffic sogar vollständig eliminieren. Unter der Bezeichnung "Stratus" laufen die Entwicklungen nach wie vor auf Hochtouren.
Entwickler können bereits kostenlos darauf zugreifen und die Live- sowie On-Demand Videostreaming-Funktion testen. Darüber hinaus bietet "Stratus" die Möglichkeit, flashbasierte Multiplayer-Games und zahlreiche andere Varianten von Echtzeitkommunikation zu realisieren. Für den gewöhnlichen Internetnutzer mag dies erstmal keine Rolle spielen.
Für Fernsehsender, Videodienstleister und viele andere Anbieter birgt diese Technologie jedoch unglaubliches Potenzial. Anstatt alle Medien zentral von einem Server an den Nutzer auszuliefern, kommt das P2P-Prinzip zum Einsatz. Dies bedeutet, dass jeder Nutzer eines bestimmten Werkes automatisch Teile davon an andere verbreitet und bezieht. Der Traffic des eigentlich anbietenden Servers wird dadurch drastisch reduziert. Stratus fungiert somit in erster Linie als Vermittler zwischen den Nutzern.
Natürlich eröffnet solch eine Möglichkeit auch Gefahren. Schließlich ist man als Teilnehmer eines P2P-Netzes in der Regel nicht anonym. Um nicht ungewollt zum "Uploader" eines möglicherweise urheberrechtlich geschützten Werkes zu werden, hat sich Adobe ebenfalls eine Lösung einfallen lassen. Bevor der Nutzer sich dem P2P-Netz einer Flash-Applikation anschließt, muss er seine Zustimmung erteilen.
Darüber hinaus kann der Anbieter eines Streaming-Dienstes regeln, inwieweit Daten via P2P gestreamed werden sollen. Aufgrund der enormen Verbreitung von Flash stehen die Chancen nicht schlecht, dass viele auf das Angebot zurückgreifen werden. Auch Vertreter der Contentindustrie.
Quelle: torrentfreak
Klaus Müller am Mittwoch, 19.05.2010 19:27 Uhr
Jo sehe ich auch so. Ich frag mich sowieso, warum man das nicht schon längst gemacht hat. Die mehr zahl der Streaming Zuschauer dürfte es ziemlich egal sein, wie viel uploade sie gerade raus hauen^^ Damit wären auch endlich Full HD 1080p Streaming für die breite Masse möglich. ...
wenn mein "seeder" des videos, das ich grad anschaue, das video beendet, muss dann mein client sich innerhalb der bufferzeit einen neue quelle holen? Wie ich es verstanden habe werden die Daten schon weiterhin auf den Servern der Firmen zu verfügung gestellt (z.B. YTu ...
naja, ist halt ein versuch, die trafficlast auf den kunden zu verteilen. wie das gehen soll ist mir allerdings nicht klar. wenn mein "seeder" des videos, das ich grad anschaue, das video beendet, muss dann mein client sich innerhalb der bufferzeit einen neue quelle holen? oder soll jeder user eine ...
ot: ich dachte immer macromedia hätte den flashplayer erfunden und entwickelt und wurde von adobe nur aufgekauft !? Ja. Und? ...
ot: ich dachte immer macromedia hätte den flashplayer erfunden und entwickelt und wurde von adobe nur aufgekauft !? ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.