Die digitale Wirtschaft Europas wächst zusehends. Zahlreiche Wirtschaftsbereiche sind bereits darin involviert. Nach Angaben der Europäischen Kommission ist der Informations- und Kommunikationsmarkt für einen Produktivitätsanstieg von 50 Prozent innerhalb der vergangenen 15 Jahre verantwortlich. Inzwischen würden 6 von 10 Europäern das Internet regelmäßig benutzen.
Um jedoch das maximale Potenzial auszureizen, müsse man weiter voranschreiten. Schnellere Breitbandzugänge, ein vertrauenswürdigeres Internet und viele andere Wege würden den Weg dorthin ebnen. Für die Strategie "Europa 2020" wird die Kommission in diesem Bereich spezifische Maßnahmen vorschlagen.
Die für die digitale Agenda zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes erklärte hierzu: „Europas digitale Wirtschaft ist für wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand unverzichtbar. Die IKT und das Hochgeschwindigkeitsinternet haben heute die gleiche revolutionäre Wirkung auf unser Leben wie die Entwicklung der Strom- und Verkehrsnetze vor mehr als einem Jahrhundert. Die Fortentwicklung des Internets muss jedoch unterstützt werden, damit alle Bürger von der digitalen Wirtschaft profitieren können.“
Nach Angaben des Berichts ist die Informations- und Telekommunikationsbranche einer der wichtigsten Antriebsmotoren der europäischen Wirtschaft. Nach Schätzungen der EU betrug die Wertschöpfung dieses Industriesektors rund 600 Milliarden Euro. Darüber hinaus ist das Internet für die europäische Bevölkerung zu einem wichtigen Lebensbestandteil geworden. Etwa 60 Prozent benutzen es regelmäßig, fast die Hälfte der Europäer (48 Prozent) benutzt es sogar täglich.
Die Kluft zwischen regelmäßiger und gar keiner Nutzung verläuft jedoch ebenso klar. Immerhin waren rund 30 Prozent der Europäer noch nie im Internet, so die Studie. Betroffen seien hier meist Senioren oder Personen mit geringem Bildungsstand und Einkommen. Hier müssen optimierte Fortbildungsangebote verbreitet werden, um auch diesen Menschen den Zugang zum Internet zu ermöglichen.
In Bezug auf Breitband-Anschlüsse stellt dies nach Ansicht der Studie kein Problem dar. Immerhin 80 Prozent aller Festnetz-Breitbandanschlüsse könnten eine Geschwindigkeit von über 2Mbit vorweisen. Die Versorgung bricht ab diesem Wert jedoch drastisch ab, so dass nur noch jeder fünfte Anschluss (18 Prozent) auch Geschwindigkeiten über 10Mbit erreicht.
Auch wenn 2Mbit für gewöhnliches Surfen ausreichen sein mögen - Video-Telefonie oder vergleichbare Web-Anwendungen werden damit zur Qual. Es ist daher erklärtes Ziel der Kommission, allen Europäern einen Breitbandanschluss mit einer Mindestgeschwindigkeit von 30Mbit zur Verfügung zu stellen. Bis 2020.
Quelle: europa
Klaus Müller am Montag, 17.05.2010 20:24 Uhr
Und dann? Dann wechselst du zu dem Anbieter bei dem bekannt ist er schafft das ab und an nicht und drückst den Preis? Das macht der Anbieter ja diesmal echt nicht um seine Kunden zu prellen, sondern um sich selber rechtlich abzusichern. Der Kunde bekommt ja rechtzeitig besche ...
Es ist daher erklärtes Ziel der Kommission, allen Europäern einen Breitbandanschluss mit einer Mindestgeschwindigkeit von 30Mbit zur Verfügung zu stellen. Bis 2020. Träumt weiter! ...
Mal davon abgesehen das es immer eine Verzögerung gibt aufgrund von Bauteilen die das Signal passieren muss, etc. Eure Theorie in allen Ehren, aber 1ms ist für normale Zwecke unnötig und auch nicht realisierbar, zumindest nicht über weite Strecken. ...
@WhichMan Das sollte schon so passen. 1 Millisekunde = 0.001 Sekunden 0.001 * 300000 km = 300 km ...
Mit Lichtgeschwindiggkeit würde das Signal in einer ms lediglich 300 km zurücklegen können. Wenn du also einen Weg findest, Signale mit c zu übertragen, und näher als 300km beim Server wohnst, hast du gute Chancen. Ohm ich glaub die Signale werden schon mit C über ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.