Die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Werken über das Internet ist nur schwerlich aufzuhalten, doch die Industrie und ihre staatlichen Gehilfen in den Ländern können immer wieder über glorreiche Erfolge berichten.
In Japan hat die Polizei aufgrund einer Beschwerde der Majorlabels gegen das Forum One Touch interveniert, auf welchem geschützte Musikwerke bezogen werden konnten. Nachdem man die Betreiber herausgefunden hatte, wurden diese von der Polizei verhaftet. Es handelte sich um fünf Jugendliche aus Fukuoka, der jüngste davon 13 Jahre alt. Die Personen waren allesamt als Administratoren bei der Seite eingetragen, sind jedoch nicht die Einzigen, die damit in Zusammenhang stehen. Bereits vor einigen Monaten hatte der japanische Musikverband JASRAC Beschwerde gegen die Seite eingereicht, woraufhin ein Student sowie ein 54 Jahre alter Arzt festgenommen wurden. Die beiden wurden zu einer Geldstrafe von rund 6.000 US-Dollar beziehungsweise 5.000 US-Dollar verurteilt.
Wider einigen Berichterstattungen bestreitet JASRAC, dass die Polizei die Jugendlichen in Haft genommen hätte. Diese wären lediglich zu den Vorgängen bei One Touch befragt worden, da sie alle minderjährig waren.
Welchen Erfolg dieser Zugriff genau gebracht hat, ist jedoch bislang schleierhaft. Insbesondere, da bislang keine Anhaltspunkte vorliegen, die darauf hindeuten würden, dass die Jugendlichen auf irgendeine Art und Weise Vorteil aus ihren Posten als Administratoren gezogen hätten. (Firebird77)
(via p2pnet, thx!)
News Redaktion am Samstag, 13.06.2009 21:21 Uhr
@SkyLiner_360 Gut wer macht das nicht? Wenn es jeder tut gehört es IMO legalisiert da sonst die Jurisdiktion am Leben der Menschen vorbei arbeitet. ;) ...
@SkyLiner_360 Gut wer macht das nicht? Aber ich finde man sollte deswegen nicht minder bestraft werden. ...
Wer nur Musik wegen des Geldes macht, der ist kein Musiker und sollte sofort wieder aufhören. Das ist doch bei so ziemlich jeder Arbeit so! Ich bin eben motivierter wenn ich es gerne mache, das heist aber noch lange nicht das ich nicht dafür entlohnt werden will! ...
Da mach ich n schönes Album, biete es an gegen Geld und irgendein Penner lädt es von irgendwo runter und sagt: "Ist kein Diebstahl und kein entgangener Kauf". Ja ne? Also alles schön laden, macht doch nix :T Am besten machen wir das gleich ALLE so(ausgenommen eine Person lol), kein en ...
Wow wusste garnicht das die in Japan auch so aufmerksam gegen die Filesharer sind,aber schien ja mal ein großer Fang von Seiten des Staates gewesen zu sein. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.