
Fragte man sich früher, wem gehören die bei Amazon gekauften E-Books - so muss die Frage nun lauten: Schaut uns das Unternehmen mehr als nur über die Schulter?
Monatlich werden mit dem E-Book-Reader Kindle Millionen Textpassagen markiert, die den Anwendern besonders wichtig erscheinen. Die Daten über die Markierungen werden auf den eigenen Servern der Firma gespeichert. Auf der neuen Beta-Website für den Kindle sollen jetzt monatliche Charts für die Bücher erscheinen, die deren Lesern am wichtigsten erscheinen. In die Charts kommen aber nur solche Werke, bei denen sich mindestens drei Personen betätigt haben. Danach entscheidet die Kombination aus Menge an ausgewählten Passagen und die Anzahl der User darüber, an welcher Stelle das Buch in den Charts erscheint. Eine Warnung über die Verwendung der so gesammelten Daten suchte man bisher vergeblich. In den USA gab Amazon bekannt, damit würde man nicht zu tief in die Privatsphäre der Nutzer eindringen. Zwar kann man dieses „Feature“ manuell ausschalten, als Voreinstellung werden die Daten aber vom Gerät erhoben und an die Amazon-Server übertragen. Kritiker haben in diversen Foren bereits ihre Zweifel erhoben. Derartige Hervorhebungen sind sehr privater Natur und mit einem regulären Buchtipp nicht zu vergleichen.
Quelle: the redtape chronicles
Lars Sobiraj am Mittwoch, 12.05.2010 20:47 Uhr
Ich glaube, daß meine popelige Whitelist mir viele Cookies erspart. Mehr habe ich nicht behauptet. Gerade weil ich um die technischen Möglichkeiten weiß, lege ich einen großen Wert darauf, daß diese strengen Regulierungen unterworfen sind. ...
Ich hinterlasse keine Cookies im Netz. Und auf meinen Rechner kommen nur Cookies von Seiten meiner Whitelist. *tätschel* genau, und du hast nirgends User-Acc's, du bist für deinen ISP unsichtbar und es gibt rein gar nichts mit dem man Daten über dich erheben kà ...
Ich hinterlasse keine Cookies im Netz. Und auf meinen Rechner kommen nur Cookies von Seiten meiner Whitelist. ...
Schon alleine, daß es dann Ratings gibt, sprich, als Kunde eines bestimmten ISPs wird Dir ein bestimmtes Surfverhalten unterstellt. Das sind aber nunmal alles Daten, wonach sich die Wirtschaft und SEO- Spezies die Finger lecken. Ohne solche Daten würde die kompl ...
Schon alleine, daß es dann Ratings gibt, sprich, als Kunde eines bestimmten ISPs wird Dir ein bestimmtes Surfverhalten unterstellt. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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