
Andrew Oliver glaubt, die Piraterie sei an sich nicht das größte Problem der Spieleindustrie. Die Umsatzausfälle durch gebrauchte Konsolenspiele schätzt er sehr viel höher ein, als die durch illegale Downloads. Er würde die Motivation der Gamer verstehen. Nach einigen Wochen oder Monaten hätte man die Spiele entweder durchgespielt oder müsste einsehen, dass man dazu nicht in der Lage ist. Folglich wird das hochpreisige Game auf Dauer langweilig und wird verkauft. Er glaubt, auf diesem Weg finden zahlreiche Games mehr als vier Eigentümer. Demnach entfallen auf die Entwicklerfirma als auch auf den Publisher insgesamt nur ein Viertel aller Umsätze, der Rest fällt für die Branche flach.
Kürzlich hat Electronic Arts deren Pläne für eine eigene Pay-Wall vorgestellt. Demnach möchte man für Online-Games beim Käufer des gebrauchten Spieletitels 10 US-Dollar Gebühr einkassieren. Der neue Eigentümer soll dann nur nach Eingang der geforderten Gebühr auf jeglichen Online-Content zum Spiel zugreifen können. Das vorgestellte System soll dem Verfahren von Microsoft ähnlich sein. Mit dem Spiel erhält der Käufer einen Code, den er zur Freischaltung eingeben muss. Danach kann er online spielen, sein Pass mit dem mehrstelligen Code ist aber augenblicklich ungültig. Noch ist unklar, wie man dieses Verfahren überwachen oder solche Spieler behandeln will, die ihren Internet-Anbieter wechseln oder schlichtweg umziehen wollen.
Quelle: develop
Lars Sobiraj am Mittwoch, 12.05.2010 11:41 Uhr
Dir den Account sperren wenn es doch raus kommt weil du gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen hast. Außerdem hast du als Käufer immer das Risiko, dass der Verkäufer sich dann irgendwann seinen Account zurückholt. ...
der Gendanke kam mir auch schon...daher ist ja auch Steam immernoch umstritten, da man dort seine gekauften Spiele nicht weiterverkaufen darf (accounthandel wird mit einer Sperrung bestraft) Was wollen die Betreiber von Steam dagegen tun, dass ich für jedes Spie ...
Das ganze haben sie doch eh schon bei Dragon Age und Mass Effect 2 eingeführt. Da ist DLC dabei, der an einen Code gebunden ist und wenn mans gebraucht kauft und den haben will muss man zahlen. War übrigens sehr schön bei Dragon Age wo ich erst mal 3 Stunden dran saß damit er mir den DLC authen ...
Scheinbar haben die meisten die hier schon geantwortet haben überlesen das es sich dabei ausschließlich um Onlinespiele handelt von denen man bei Weiterverkauf eine Gebühr von 10€ fordert. Und das ist finde ich völlig legitim denn schließlich wird bei den meisten Onl ...
Komisches Beispiel. Oder hatte Unix/Linux usw. damals einen Kopierschutz? Ich glaube nicht Windows 3.1 gab es schon bevor Linux halbwegs konkurrenzfähig gewesen wäre. Und MS hat Windows besser vermarktet. Trotzdem war es vor Allem die illegale Verbreitung die zu ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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