Ohne Administrator-Rechte würde ein Großteil der Malware nicht funktionieren - so die Logik hinter diesem Vorschlag. "Es hätte längst getan werden sollen," ist Hypponen überzeugt. Der Sicherheitsexperte zieht als Vergleich gängige Smartphone-Plattformen heran. Diese hätten ein völlig anderes Sicherheitsmodell - viele Plattformen lassen nur vom Hersteller signierte Software zu - und würden damit Angriffen vorbeugen. Dagegen "kann beim Internet jeder jederzeit neue Software hinzufügen". Dies, so Hypponen, sei zwar gut für Bastler, aber schlecht für die Sicherheit. Daher schlägt Hypponen vor, bei PCs ein ähnliches Modell wie bei Smartphones einzuführen.
Als zunehmend attraktiven Angriffsvektor sieht Hypponen vor allem Social Networks und ähnliche Dienste. Über den sozialen Aspekt und den Missbrauch des vom Benutzer aufgebrachten Vertrauens könne man am effektivsten angreifen, so der Sicherheitsforscher. Er ist daher überzeugt, dass Angriffe über diese Dienste weiterhin ein Problem darstellen und in ihrer Häufigkeit eher noch zunehmen werden.
Mikko Hypponen
Neben diesen Problemen erfüllt den Sicherheitsexperten auch die oftmals fehlerhafte Risiko-Einschätzung der Benutzer mit Besorgnis. "Die Internet-Revolution ist nicht so alt. Unser Sinn für Risiko und Kriminalität hat sich komplett in der realen Welt entwickelt," gibt er zu bedenken. So sei es für den Durchschnitts-Internetnutzer oftmals schwierig, zu begreifen, dass auch sehr weit entfernte Kriminelle eine Bedrohung darstellen. Zudem komme es vor, dass einige Menschen Sympathien für Cyberkriminelle in armen Ländern entwickeln würden, die "reiche, dumme Menschen aus dem Westen" bestehlen.
Quelle: The Inquirer
Bilder: Foto von Mikko Hypponen von gohsuket @ Flickr unter CC-BY, "Become An Administrator" by Kn0p3XX @ DeviantArt
Annika Kremer (g+) am Montag, 03.05.2010 19:35 Uhr
Was hat der Typ geraucht.... Das Zeug scheint ja echt gut zu sein. Gut das ich solch einer Firma kein Gelg in den Rachen geworfen habe. Sonst können die noch mehr von dem guten Zeug kaufen und noch mehr gute Ideen ausbrüten. ...
Da lob ich mir doch mein Linux, da kann ich alles machen, sogar ohne Adminrechte surfen Geht sonst natürlich nirgends :rolleyes: wie wärs mit dem prinzip was es wahrscheinlich schon seit jahren bei unix/linux und sogar apple gibt?! ic ...
...Auch das ständige updaten der Virenscanner ist total das falsche. ...Immer wieder zerstören diesen Virenscanner absolut virenfreie System hier mal eins der zahllosen Beispiele. ... Zähl doch bitte noch ein paar diese ...
Wie läuft das eigendlich auf Linux: Muss man da für die kommerziellen Spiele auch immer einen Kernel-Treiber mit Root-Rechten installieren? Ich kenne nur ein kommerzielles Spiel für Linux (nativ): Unreal Tournament 2004, das hatte aber auf Linux ausser der Serial gar ke ...
@Farzi Du vergisst nur leider die netten Beigaben bei Spielen. Der Kopierschutz landet nämlich oft woanders. Die Kopierschütze(r) wurden explizit erwänt. Mit "Eins ist natürlich klar: spielehersteller werden darauf verzichten müssen, komische Kopierschutztreiber ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.