
Wie der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, aktuell mitteilen lässt, seien die Google-Street-View-Fahrzeuge auch mit einem Scanner für WLAN-Netze ausgestattet. Dies hat der Bundesbeauftragte von einer anderen europäischen Datenschutzbehörde erfahren. Auf Nachfragen des Datenschutzbeauftragten für Hamburg, Prof. Dr. Johannes Caspar, bestätigte ein Vertreter von Google diese Aussage.
Auch die in Deutschland eingesetzten Fahrzeuge würden über eine entsprechende technische Ausstattung verfügen, die eine Kartographierung von WLAN-Netzen ermöglicht. Eine schriftliche Stellungnahme zu Fragen der technischen Vorgänge und Hintergründe hat Google bisher nicht übermittelt. Auch die Bitte, ein Google-Street-View-Fahrzeug besichtigen zu dürfen, wurde abgelehnt.
Infolge dessen erhärte sich der Verdacht, dass Street-View sich nicht nur mit Fotoaufnahmen der Straßenansicht befasse. Die umfangreiche Kartographierung von WLAN-Netzen privater Haushalte gehöre wohl ebenso zu den Tätigkeiten der Fahrzeuge. Gegenwärtig geht man davon aus, dass neben der Verschlüsselungsart der Geräte noch die MAC-Adresse sowie die SSID der Geräte gespeichert wird. Da sich die WLAN-Netze örtlich auf die Bewohner von Häusern zuordnen lassen, liegt hier eine Erfassung und Speicherung personenbezogener Daten vor.
Wie Professor Dr. Johannes Caspar erklärte, sei das Vorgehen von Google nicht akzeptabel. Diese hätten zu keinem Zeitpunkt darüber informiert, dass neben den Fotoaufnahmen noch weitere Daten erhoben werden. Er forderte den sofortigen Ausbau der Geräte. Insbesondere die Protokollierung des Verschlüsselungsstatus berge ein großes Risiko, Opfer eines Schwarzsurfers zu werden.
Auch der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, zeigte sich verärgert. Er sei entsetzt, wozu die Fahrten der Google-Street-View-Fahrzeuge noch missbraucht worden wären. Die erhobenen Daten der WLANs seien unverzüglich zu löschen.
Wirklich neu ist diese Entdeckung dabei nicht. Es ist bereits seit 2008 bekannt, dass Googles Street-View-Fahrzeuge WLANs protokollieren. Nun gilt es jedoch eine andere Frage zu klären: Sind MAC-Adressen personenbezogene - und somit schützenswerte - Daten? Denn wie Google mitteilt, wird die SSID anonymisiert. Ein Zusammenhang zu einer Person wäre hier also nicht herstellbar.
Quelle: datenschutz
Bild: kaymacke
Klaus Müller am Donnerstag, 22.04.2010 16:15 Uhr
Naja es ist halt immer soo ... Der Herr oder Frau Deutsche fährt oder fliegt in den Urlaub. Was kommt ? Natürlich wird sofort geschaut bei google wie schaut das Hotel aus und die Umgebung usw. Da denkt sich keiner was aber wehe bei uns da fährt das Goggle Auto. Sofort wird Mobil gemacht und die L ...
Dann googeln die deine Hausnummer, können vllt. bei Facebook gucken ob sich jmd. mit der Adresse angemeldet hat, wenn ja wissen sie eine Menge über dich Eigene Blödheit, wenn man so mit seinen privaten Daten im Internet hausieren geht. ;) ...
Ich mein, ganz so schlimm ist es jetzt nicht dass die wlans speichern, aber trotzdem, alleine das Google Bilder von Häusern und so ins Netz stellt, ist ja schon schlimm. Stell dir vor du bist auf so einem Bild zu sehen. Dein Auto(Kennzeichen) ist zu sehen, und man sieht gera ...
Ich mein, ganz so schlimm ist es jetzt nicht dass die wlans speichern, aber trotzdem, alleine das Google Bilder von Häusern und so ins Netz stellt, ist ja schon schlimm. Stell dir vor du bist auf so einem Bild zu sehen. Dein Auto(Kennzeichen) ist zu sehen, und man sieht gerade wie du in dein Haus g ...
Ich kann auch hier nur wieder das wiederholen was ich schon im lawblog geschrieben habe: Das Google gerne Daten sammelt ist allen bewusst. Aber nur um in der "ihnen einen Strich durch die Rechung zu machen" Mentalität jede Aktion von ihnen zu verteufeln geht zu weit. Ich meine wie viele Daten werd ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen