
Am 9. April hatte BILDblog fälschlicherweise berichtet, dass die Welt Online eine Rüge des Deutschen Presserats nicht veröffentlicht hätte. Es ging um einen Artikel, bei dem der Redaktion Schleichwerbung für das Getränk Aperol vorgeworfen wurde. Der Hinweis war zwar vorhanden, allerdings gut versteckt. Die interne Suche der Website bringt beim Suchbegriff „Presserat“ keine Ergebnisse für diesen Vorfall zutage. Auch soll der Hinweis in eigener Sache (auf die Rüge) verschwinden, sobald man den entsprechenden Artikel ausdruckt. Online betrachtet ist die Rüge aber sichtbar.
Trotz einer Korrektur wenige Stunden nach der Veröffentlichung trudelte kurze Zeit später die erste Abmahnung der Anwälte von Welt Online ein. Man warf den Bloggern vor, sie würden trotz der Korrektur einen falschen Eindruck vom Portal erwecken. Dem Wunsch nach einer Rücksendung der beigefügten Unterlassungserklärung und der geforderten Gegendarstellung kam man nicht nach. Auf Anraten des Anwalts fügte man eine weitere Korrektur ein, in der ausgesagt wird, dass die Rüge des Presserats am gleichen Tag veröffentlicht wurde. Daraufhin verzichtete die Welt auf die Erfüllung der eigenen Rechtsansprüche. An der offenen Kostennote der Springer-Anwälte änderte dies aber nichts.
Die Blogger Lukas Heinser und Stefan Niggemeier schreiben „Da wir unseren Fehler noch vor der Abmahnung von uns aus korrigiert hatten, sehen wir aber keinen Anspruch Springers auf eine kostenpflichtige Unterlassungserklärung. Auch die geforderte Gegendarstellung hätte Springer nach Ansicht unseres Anwalts gerichtlich vermutlich nicht durchsetzen können. Zudem sei die Berechnung der Anwaltskosten künstlich erhöht. Wir haben uns deshalb entschieden, die Forderungen nicht zu erfüllen. (...) Wir sehen in dem Vorgehen der "Welt" kein (selbstverständlich legitimes) Bemühen, eine korrekte Darstellung der Fakten zu erreichen, sondern nur den Versuch, einem lästigen Kritiker das Leben schwer zu machen.“
Wie dem auch sei - für alle weiteren Schritte der Abgemahnten wird dringend Geld gebraucht. Der BILDblog bittet um eine Spende. Für den Springer-Verlag stellen solche Schadenssummen kein Problem dar. Für private Blogger allerdings sehr wohl. Alle weiteren Details, wie man für den BILDblog spenden kann, können hier eingesehen werden.
Lars Sobiraj am Mittwoch, 21.04.2010 14:09 Uhr
FACEPALM ...
Ich will hier keine Verleumder und Lügner! TBuktu ...
Eigentlich ist die ganze Massenverblödung ein Produkt der USA, Rupert Murdoch = Definition of Evil. ...
kein stück besser, siehe zum beispiel die nordwest-zeitung aus oldenburg. Wie wahr! Habe zwar schon lange kein Abo mehr, aber ab und zu gucke ich dort noch rein. Einfach traurig. ...
Pff Volksverhetzung, Würde bla.. Das Grundgesetz ist doch Mittlerweile nur eine Art Leitsatz, aber keine Vorschrift. Schaut mal nachmittags fern und holt euch ne BILDzeitung und ihr seht was ich meine. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen