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Infinity Ward ist laut Insideraussagen "tot"

Nachdem der Publisher Activision Blizzard die beiden Geschäftsführer des bekannten Entwicklerstudios Infinity Ward Vince Zampella und Jason West auf die Straße setzte, sehen Insider die Zukunft des Studios in großer Gefahr. "Infinity Ward ist bereits tot", heißt es nun.

Der US-amerikanische Spieleentwickler Infinity Ward machte sich in den vergangenen Jahren mit der Call of Duty-Reihe einen Namen und eroberte das Herz vieler Ego-Shooter-Fans. Wieder und wieder standen die Verantwortlichen des Studios im Rampenlicht, weil sie mit der Veröffentlichung der Call of Duty-Spiele gute Bewertungen erhielten und vor allem Verkaufsrekorde aufstellten. Call of Duty 2 ging in den Vereinigten Staaten über eine Millionen Mal über den Ladentisch, Call of Duty 4: Modern Warfare setzte seit dem Release mehr als 11 Millionen Einheiten ab und auch der neuste Call of Duty-Titel zog die Aufmerksamkeit der Medien aufgrund der Verkaufszahlen auf sich: Mit circa 4,7 Millionen verkauften Einheiten innerhalb der ersten 24 Stunden nach Markteinführung in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien stellte Infinity Ward mit Call of Duty Modern Warfare 2 einen neuen Verkaufsrekord auf.

Aufgrund des Erfolges von Infinity Ward erschien es vor einigen Wochen um so überraschender, als am 1. März dieses Jahres Vince Zampella und Jason West ihre Koffer packen mussten. Den beiden Infinity Ward-Geschäftsführern wurde von Activision vorgeworfen, Verträge gebrochen und grundlegende Anweisungen ignoriert zu haben. Mittlerweile haben Zampella und West das neue Entwicklungsstudio Respawn Entertainment gegründet und sich mit dem einstigen Konkurrenten Electronic Arts verbündet.

Infolge dieses Konfliktes zwischen den beiden entlassenen Geschäftsführern und dem Publisher Activision Blizzard wurden bereits 11 weitere Mitarbeiter von Infinity Ward auf die Straße gesetzt. Ein Ende der Entlassungswelle ist nicht in Sicht. Nun sehen firmeninterne Insider die Zukunft des einst so erfolgreichen Entwicklerstudios in Gefahr. Gegenüber dem Gaming-Portal Kotaku berichten die anonymen Insider nun, dass Activision mit der Entlassung von West und Zampella für den Verlust der erstaunlichsten Führungspersonen der Spielindustrie verantwortlich sei. Die Mitarbeiter von Infinty Ward hätten nun ihre Loyalität und ihr Vertrauen gegenüber Activision verloren, da der Publisher zahlreichen Angestellten den Lohn vorenthalten und nur leere Versprechen gegeben habe. Da nun wieder weitere Abgänge sicher seien, werde das einstige Erolgsteam Stück für Stück zerbröckeln. Nach den Einschätzungen der Insider könne man Infinity Ward bereits für tot erklären.
 

Sener Dincer am Sonntag, 18.04.2010 23:07 Uhr

tagsTags: call of duty

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24 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • jacky09 am 20.04.2010 16:11:24

    das darf doch nicht wahr sein...ein solche talentiertes team einfach zu entlassen...ich glaube nicht, dass das noch etwas wird. die warn nur im team genial... ...

  • Der_W am 19.04.2010 22:18:59

    Super. Was dann trotzdem aus solchen Leuten (und Projekten) werden kann hat man bei 4A-Games und den STALKER-Leuten gesehen. Die haben 6 Jahre lang an S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl rumgebastelt (komplett neue, revolutionäre Engine) und wurden nen halbs Jahr vorher gegangen. Darauf hin grü ...

  • TalkToFrank am 19.04.2010 16:41:46

    gut wär einfach mal die veröffentlichung eines dedicated server patches für cod 6 :D ...

  • Dark_Wolf89 am 19.04.2010 16:22:20

    Oh je toll zwei der krativsten einfach rausschmeissen toll....:dozey: ...

  • Kreatur_84 am 19.04.2010 16:13:27

    schade ich hätte mich gefreut cod als rpg- ich spiele gerne rpgs und ich spiele gerne shooter. das wäre bestimmt mal was neues gewesen,es kann ja nur top oder flop werden. dazu muss man es aber erstmal probieren,es sind schon viele spiele gut geworden wo man dachte das kann nichts werden ...

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