
Die britische Phonographic Performance Limited (PPL) hat einen Grund zum Feiern. Wie die britische Musiklizenzierungsgesellschaft - vergleichbar der deutschen GEMA - in einer Pressemitteilung erklärt, sind die Einnahmen für das Jahr 2009 bemerkenswert hoch ausgefallen. Insgesamt habe man 21,6 Millionen Britische Pfund (ca. 24,4 Mio. Euro) an Lizenzgebühren eingenommen.
Die PPL ist eine Non-Profit Organisation, die sich um die Lizenzierung von urheberrechtlich geschützten Musikwerken ihrer Mitglieder annimmt. An diese schüttet das Unternehmen jährlich einen gewissen Betrag aus. Hierzu sind komplexe vertragliche Vereinbarungen notwendig, die sich in 45 Verträgen quer über 24 Nationen spiegeln. Die Gesellschaft deckt somit nach eigenen Angaben etwa 90 Prozent des europäischen Musiklizenzrechte-Markts ab.
Es ist also eigentlich nicht verwunderlich, dass man im Jahr 2009 einen solchen Spitzenwert an Einnahmen verzeichnen konnte. Im Vergleich 2009 zu 2008 stiegen diese um satte 40 Prozent, von 15,4 Millionen Britischen Pfund (17,4 Mio. Euro) auf 21,6 Millionen Britische Pfund (ca. 24,4 Mio Euro).
Eine interessante Entwicklung, die in erster Linie eines zeigt. Trotz der scheinbar großen Gefahren, die von "illegalem Filesharing" ausgehen, scheinen sich die Einnahmen überall zu maximieren. Ob es nun beim schlichten Verkauf einer Musik-CD ist, oder bei der Lizenzierung eines einzelnen Songs, um diesen auf einem Konzert covern zu dürfen.
Welche Beträge die Künstler am Ende erhalten, ist vorab schwer zu kalkulieren. Dies hängt von zahlreichen Faktoren ab. Wie die PPL jedoch erklärt, sei man bemüht, jedem binnen 90 Tagen das ihm zustehende Geld zukommen zu lassen.
Kein einfaches Unterfangen, vertritt die PPL in Großbritannien doch die Interessen von mehr als 21.000 international agierenden Künstlern und etwa 4.000 Plattenlabels. In Großbritannien gibt es etwa 42.000 Künstler und 5.000 Angestellte der Musikindustrie. Rund 80 Prozent sind laut Schätzungen bei der PPL.
Klaus Müller am Dienstag, 13.04.2010 10:23 Uhr
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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