
Durchgeführt wird die Forschung von Wissenschaftlern der englischen Reading University. Geplant ist eine Kombination von Kameras, Mikrofonen, Sprengstoff-Detektoren und einem hochentwickelten Computer-System, die gemeinsam "verdächtiges Verhalten" der Passagiere entdecken und den Piloten warnen sollen. Befürworter erklären, auf vielen großen Flughäfen würden bereits seit Längerem intelligente Überwachungssysteme eingesetzt. In den Flugzeugen selbst allerdings werde kaum bis gar nicht überwacht. Dies sei ein unnötiges Sicherheitsrisiko.
Mit dem neuen System sollen durch eingebaute Mikrofone die Gespräche der Passagiere belauscht werden. Bestimmte Worte oder Ausdrücke würden dann ein Überwachungssystem auslösen. Einige der Systeme werden von den Wissenschaftlern bereits getestet. Sie sollen verdächtige Äußerungen, ungewöhnliches Verhalten und ähnliche Anzeichen, die auf einen terroristischen Anschlag hindeuten könnten, erkennen und melden. Die größte Herausfoderung ist die Entwicklung einer Software, die verdächtiges Verhalten möglichst effektiv vom normalen Benehmen unterscheidet.
Bürgerrechtler sehen das Anliegen äußerst kritisch. Sie befürchten eine weitere Zunahme exzessiver Überwachung und einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Privatsphäre der Passagiere. So erklärte Simon Davies, Direktor von Privacy International: "Akustische Flugzeug-Überwachung ist die Grenze, die in einer Hochsicherheits-Umgebung niemals überschritten werden darf. Passagiere müssen bereits nicht zu tolerierende Eingriffe in ihre Privatsphäre und Beschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit hinnehmen. Der Tag, an dem die Fluglinien versteckte Mikrofone in Flugzeugen installieren, ist der Tag, an dem alles Vertrauen in Fluglinien zerstört ist."
Die Entwicklung der Technologie wird komplett von der EU übernommen. Die Kosten für die Installation und Wartung allerdings müssten die Airlines selbst aufbringen. Diese würden die Kosten dann wahrscheinlich in Form höherer Ticketpreise an die Passagiere weitergeben. Die Entwickler sind aber zuversichtlich, dass die meisten Passagiere für ein Mehr an Sicherheit gerne bereit sind, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen.
Quelle: euro-police
Bild: "Airplane" by mczero @ DeviantArt
Annika Kremer am Sonntag, 11.04.2010 17:36 Uhr
Ein intelligentes System beurteilt dabei die Terroristenwahrscheinlichkeit? Na hoffentlich ist das nicht von Microsoft programmiert.:D Ach Mann, immer dieses M$-Bashing. T-Systems und sonstige Firmen, die an der deutschen LKW-Maut beteiligt waren, könnten es wohl mindestens genau so schlecht. ;) ...
hmm belauschen der fluggäste, gabs da nicht mal was? achja echelon. alles wiederholt sich. ist schon fast wie bei den privaten tv sendern. aber wenn das system dazu gebraucht werden kann regierungsmaschinen abschießen zu lassen. geb ich gern mein erspartes für den bau her. ...
Dann muss ich wenn ich das nächste Mal fliege schon mal mein Notizbuch mit diversen Stichwörtern bereithalten. Meine Rede ... ;) Also gut halten fassen wir mal zusammen ... fliegen wird dan irgentwan so sicher wie nie ... Andere reisse möglichkeiten nicht ... Hmm ...
Als ich neulich gelesen habe, dass die Behörden neuerdings Individualreisen in Gebiete in denen man in Kontakt mit nicht systemkonformen Informationen kommen entführt werden könnte verbieten dürfen, hab' ich mir schon überlegt von welchem Nachbarland aus man den nächsten Urlau ...
Röntgengeräte oder man hält sich an die israelischen Methoden :T :eek: Du antisemitischer Terrorist !! ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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