Spam ist seit Jahren auf dem Vormarsch, und dieser Trend setzt sich bislang ungebremst fort. Im Jahr 2009 nahm das Spam-Aufkommen erneut deutlich zu. Entsprechend vergrößerten sich für viele Betroffene auch die Probleme. Einer aktuellen Studie des deutschen E-Mail-Security-Spezialisten eleven nach hat allein im abgelaufenen Jahr fast die Hälfte der befragten Unternehmen durch Spam wichtige E-Mails verloren.
Einige Unternehmen versuchen, das Problem durch Delegieren des E-Mail-Verkehrs an externe Spezialisten zu delegieren. Das hilft jedoch nur bedingt. Auch wenn Firmen bei der Bekämpfung verstärkt in Richtung Outsourcing streben und zu Lösungen à la Managed Services tendieren, bleibt die Lage kritisch.
"Natürlich ist die Situation von Marktsegment zu Marktsegment unterschiedlich. Es lässt sich jedoch ein Trend zu outgesourcten Service-Anbietern feststellen. Denn nur so kann verhindert werden, dass geschäftliche Mails nicht versehentlich als Spam gefiltert werden", sagt eleven-Sprecher Sascha Krieger. Die externen Profis mit ihrem Spezialwissen schaffen es eher, eine möglichst hohe Trefferquote bei der Spam-Filterung zu erreichen. Zudem belasten die großen Mengen an Spam-Mails die eingesetzte Hardware sehr stark. Daher liegt ein weiterer großer Vorteil beim Outsourcing von Antispam-Aufgaben darin, dass das ansteigende Spam-Aufkommen verringert wird und nicht länger die eigenen Ressourcen belastet.
Diese Einschätzung bestätigt sich in Hinblick auf die von eleven im Rahmen der diesjährigen CeBIT durchgeführten Studie unter 500-IT-Verantwortlichen deutscher Unternehmen. Knapp 64 Prozent der Befragten gaben an, das Spam-Aufkommen habe sich in den vergangenen zwölf Monaten deutlich erhöht. Im Vorjahr waren hingegen nur 44,2 Prozent dieser Meinung. Lediglich 6,7 Prozent berichteten von einem rückläufigen Spam-Aufkommen (2009: 15,7 Prozent). Dieser geringe Prozentsatz dürfte mit Managed-Services-Lösungen zunehmen.
Laut Krieger haben vor allem klein- und mittelständische Unternehmen in der Vergangenheit immer wieder zu lange gewartet, das eigene Mail-System vor Spam zu schützen sowie extern verarbeiten zu lassen. Die Zahlen zeigen die sensibilisierte Risikowahrnehmung. War es im vergangenen Jahr nur rund ein Drittel der Befragten, das seine Anti-Spam-Lösung ausgelagert hat oder dies in der nächsten zwölf Monate plant, sind es 2010 bereits über 50 Prozent. Bei den Lösungen spielen die Spamerkennungs- und die False-Positive-Rate eine wichtige Rolle.
Die Entscheidung, die Spamfilterung nicht mehr in der eigenen Firma vorzunehmen, hat für viele Unternehmer nicht nur technische, sondern auch wirtschaftliche Gründe. Fast ein Viertel nannte die Schonung der IT-Ressourcen hierbei als relevantes Merkmal. Neben dem fehlerhaften Aussortieren wichtiger Geschäftsnachrichten betrachten 40,5 Prozent die Verringerung der Mitarbeiter-Produktivität als größte Gefahr durch Spam.
Quelle: Pressetext
Bild: bangeluslove.deviantArt
Annika Kremer (g+) am Freitag, 09.04.2010 16:13 Uhr
Na klar liest Google mit. Hat jemals irgendwer behauptet, dass E-Mail sicher oder privat ist? Wenn ja, hat die Person entweder PGP (und nen Bekanntenkreis, der das auch nutzt, was bei mir nicht der Fall war, weswegen ich es wieder aufgegeben habe) oder keine Ahnung. Wer mit mir was wichtiges besprec ...
Einige Unternehmen versuchen, das Problem durch Delegieren des E-Mail-Verkehrs an externe Spezialisten zu delegieren. YMMD!:D Es lässt sich jedoch ein Trend zu outgesourcten Service-Anbietern feststellen. Grausame "Halbanglisierung". [QUOTE=Annika_K ...
haltet ihr den nichts von imap? nutze den googledienst auch für spamaussortierung, aber mit meinem handy geh' ich nicht so gern auf webseiten, dass ist zu lahm (mein handy) ...
Ich mag ehrlich gesagt auch überhaupt keine Mailclients, da ich auch öfter mal von unterwegs ran muss (notfalls mit dem iPod oder einem völlig fremden Rechner). Und ja, ich hab mein GMail-Konto auch schon so lange, dass ein Bekannter mich noch einladen musste. Muss irgendwann zwischen 2004 und 2007 ...
@widarr: Für den Fall dass GMX keine Weiterleitung beherrscht (ich bin seit sicher 10 bis 11 Jahren weg von diesem Verein), kann man GMail noch immer dazu veranlassen, die Mails von GMX via POP abzurufen und diese zu fil ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.