
Netzsperren werden momentan kontrovers diskutiert. In Deutschland auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, ist diese Maßnahme, die Kritiker als "Aufbau einer Zensur-Infrastruktur" sehen, momentan verstärkt in der EU im Gespräch. Dementsprechend wird auch öffentlich das Für und Wider von Netzsperren von allen Seiten beleuchtet. Das missfällt dem nordrhein-westfälischen GdP-Vorsitzenden Frank Richter. Er bezeichnete die wieder aktuell gewordene Debatte als "scheinheilig".
"Fotos, auf denen die Sexualität von Kindern zur Schau gestellt und deren Vergewaltigung gezeigt wird, sind das Endprodukt einer qualvollen Misshandlung, unter der die Opfer ihr Leben lang leiden. Kinderpornografische Seiten müssen deshalb sofort gelöscht und die Straftäter konsequent verfolgt werden", so Richter. Mit diesem Argument dürfte er sich durchaus auf der Linie vieler Netzsperren-Gegner bewegen, die schon seit Längerem "Löschen statt Sperren" fordern. "Das bringt nichts, weil die Sperren sofort umgangen werden können", kritisierte der Polizei-Vertreter Richter. "Das hätte die EU-Kommission auch wissen können, wenn sie sich vor ihrem Vorstoß mit den Argumenten auseinandergesetzt hätte, die im vergangenen Jahr in Deutschland zum Scheitern einer gleich lautenden Gesetzesinitiative geführt haben." Damit weicht Richter von der Linie vieler Polizei-Kollegen ab, die mehrfach als ausgesprochene Befürworter von Netzsperren auftreten.
Der Verzicht auf Sperren, so Richter, dürfe aber nicht bedeuten, die Täter einfach machen zu lassen. Mit der Minderheit der Netzsperren-Gegner, die mit Verweis auf die Freiheit des Internets sowohl das Löschen als auch das Sperren kinderpornographischer Websites ablehnen, ging er hart ins Gericht. "Wir müssen die Opfer schützen, nicht die Täter. Auch das Internet ist kein rechtsfreier Raum, in dem die Misshandlung von Kindern geduldet werden kann," erklärte der GdP-Vertreter und bezeichnete entsprechende Forderungen als "skandalös". Er forderte, um die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet zu verhindern, müsse der Verfolgungsdruck auf die Täter erhöht werden. "Das ist nur mit einem höheren Personaleinsatz möglich", sagte Richter.
Quelle: Cop2Cop
Annika Kremer am Dienstag, 06.04.2010 23:32 Uhr
Ich leider auch nicht. Verstehe nicht, warum sich bei sowas wie z.B. KiPo die Länder nicht zusammentun, und diese Schweine einfach hochnehmen. Oder gibt es Länder, die KiPo tolerieren? :dozey: Japan, das Land mit den wenigsten Fällen von Sexuellen Missbrauch an Kin ...
Endlich mal jemand der Ahnung von der Problematik hat und es auf den Punkt bringt. Es gibt also doch noch Polizisten die wissen was sie tun. :T ...
Die GdP ist der absolut hinterletzte Haufen an korrupten und verfassungsfeindlichen Cops! Nur als Erinnerung, das waren die Typen die gesagt haben "Wir müssen unsere Jungs nicht kennzeichnen, das würde das Vertrauen in die Polizei untergraben". Die Jungs reden dort nach dem aktuellen Regierungswin ...
Ich leider auch nicht. Verstehe nicht, warum sich bei sowas wie z.B. KiPo die Länder nicht zusammentun, und diese Schweine einfach hochnehmen. Oder gibt es Länder, die KiPo tolerieren? :dozey: Offiziell ist jedes Land gegen Kinderpornos! Aber es gibt auch ärmer Lä ...
ich verstehe diese ganze diskussion sowie nicht. Ich leider auch nicht. Verstehe nicht, warum sich bei sowas wie z.B. KiPo die Länder nicht zusammentun, und diese Schweine einfach hochnehmen. Oder gibt es Länder, die KiPo tolerieren? :dozey: ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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