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USA: 50 Mio. Dollar jährlich gegen vorehelichen Sex

Präsident Obama musste bei seiner Gesundheitsreform mitunter sehr merkwürdige Kompromisse eingehen, um die dafür nötige Mehrheit zu erhalten. Demnach sollen jährlich 50 Millionen US-Dollar für die "Aufklärung" gegen vorehelichen Sex ausgegeben werden.

Diese Investition ist mit Sicherheit ein Bauernopfer, um die Rechten im Repräsentantenhaus für seinen Plan zu begeistern. Die „Aufklärungskampagnen“ sind für einen Zeitraum von fünf Jahren geplant und werden insgesamt eine viertel Milliarde US-Dollar verschlingen. Blogger Fritz Effenberger sieht dies als eine Erziehungsmaßnahme an, „die statistisch nachweisbar nichts bringt außer Genugtuung für ein paar Ewiggestrige. Aber so ist Politik: Man kann sich maximal den am wenigsten dreckigen Kompromiss aussuchen.“

Ziel der Kampagne wird es sein, den Kids beizubringen, dass Abstinenz die einzige Möglichkeit sei, um Geschlechtskrankheiten und außereheliche Schwangerschaften zu verhindern. Die Mitarbeiter vom Department of Health and Human Services werden den jungen Amerikanern erzählen, dass vorehelicher Sex erhebliche körperliche und psychische Beeinträchtigungen mit sich bringen würde. Erst nach erfolgter Eheschließung sei es ohne Risiko möglich, seine Sexualität gefahrlos auszuleben. Die öffentlichen Schulen werden Erzieher und Pädagogen beauftragen, den Kids diesen Stoff im Auftrag der Gesundheitsbehörde beizubringen. Angeblich sollen die Jugendlichen diese Form der schulischen Erziehung begrüßen, so ein Sprecher der Behörde. Manche Kids wären auch vor Beginn der Aufklärungskampagne sexuell aktiv, ohne zu wissen, dass sie damit auch wieder aufhören könnten.

Um es kurz auf den Punkt zu bringen. Man könnte schlichtweg von einer Irreführung und Gängelung der neuen Generation von Amerikanern sprechen. Geschlechtskrankheiten und ungewollte Schwangerschaften können auch unter Zuhilfenahme ganz anderer Maßnahmen vermieden werden. Es liegen zudem auch keine seriösen Beweise für die schädliche Wirkung des Auslebens der Sexualität vor der Eheschließung vor. Andere Beobachter können für diese Pläne ebenfalls wenig Begeisterung aufbringen. Die Autorin Violet Blue hinterfragt beispielsweise, was man alles Sinnvolles mit dem vielen Geld hätte anstellen können.

Lars Sobiraj (g+) am Sonntag, 04.04.2010 10:55 Uhr

Tags: obama sex barack obama

vgwort
 
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44 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • ctvirus am 06.04.2010 08:30:08

    geldverschwendung wie aus dem bilderbuch :T offensichtlich gehts hier ausschliesslich um die gewinnung von sympathien. ich lass mir nicht erzählen, dass diese kampagne auch nur die geringsten auswirkungen haben wird... so dumm sind nicht mal die amis. ...

  • Entertainment am 06.04.2010 01:59:34

    Die Mitarbeiter vom Department of Health and Human Services werden den jungen Amerikanern erzählen, dass vorehelicher Sex erhebliche körperliche und psychische Beeinträchtigungen mit sich bringen würde. Erst nach erfolgter Eheschließung sei es ohne Risiko möglich, seine Sexualität gefahrlos a ...

  • Palatinum am 05.04.2010 20:57:00

    warum muss die alternative zur momentanen situation immer gleich die abstinenz bis zur ehe sein? warum kann man nicht einfach verantwortungsvoller mit sich selbst umgehen? ich oute mich mal als taxifahrer und höre da eine menge bei den jungen mädels. dreier, vierer, fünfer, nur mit jungs, mit andere ...

  • Reisist am 05.04.2010 19:24:15

    endlich mal zumindest ein ansatz in die richtige richtung. endlich mal wieder ein wenig moral und ethik aus richtung der politik. dieses wilde rumgeficke heutzutage führt doch im endeffekt nur zu alleinerziehenden und im hohen alter zu senioren wgs. der mensch, der alleine ...

  • KidZler am 05.04.2010 19:05:16

    na da bin ich mal gespannt, wie toll du das ganze mit 60 noch findest und wieviel schnellen und einfachen sex du mit 60 noch findest. aber was solls, immerhin nerven dich dann keine kinder oder enkel, denn die sind ja bei der mutter aufgewachsen, wovon du ja nichts mitbekom ...

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