
Organisiert wurden die Proteste in Sydney, an denen rund 30 Aktivisten teilnahmen, von der australischen Piratenpartei. Im Rahmen des Flashmobs knebelten sie sich symbolisch selbst, um auf die Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Netzsperren hinzuweisen. In einer Stellungnahme erklärte die Partei: "Dies ist die Art von Zensur, die man in China oder im Iran erwarten würde, und sie wird vom US-Außenministerium und Google aus gutem Grund verurteilt."
In einer Pressemitteilung drückte die Piratenpartei zudem ihre Verärgerung darüber aus, dass die Australian Communications and Media Authority (ACMA) angeblich WikiLeaks, eine Website, die sich auf die Veröffentlichung von Geheimdokumenten spezialisiert, auf die Blacklist gesetzt habe.
Die ACMA nahm Stellung zu diesen Vorwürfen und gab zu, sich mit WikiLeaks beschäftigt zu haben. Auf die Blacklist gesetzt habe man aber nicht die gesamte Website, sondern lediglich einzelne Artikel. Dazu, welche Artikel dies genau betrifft, nahm die ACMA aber nicht Stellung. "Über Material auf der Blacklist zu reden, gibt den Leuten Hinweise, hinzugehen und im Internet danach zu suchen," erklärte ACMA-Sprecher Donald Robertson.
Robertson sagte, man habe WikiLeaks nicht über die Sperrung der Dokumente informiert. Da die Betreiberfirma Sunshine Press schwedischer Jurisdiktion unterliegt, habe man ohnehin keine "Takedown Notice" schicken können - dies sei nur bei australischen Websites möglich.
Quelle: World News Australia
Annika Kremer am Donnerstag, 01.04.2010 17:09 Uhr
30 Aktivisten? Das soll was bewirken? Vermutlich wenig bis garnichts. Aber, 30 noble Streiter sind besser als keiner. Die partielle Zensierung von WikiLeaks ist allerdings ein ernstzunehmender Angriff auf die Freiheit der Information. mfg ...
oh man überall geht das internet straight bergab ...
Nun ja sie haben es in die Gulli News geschafft (die ja leider bald abgesetzt wird :p) und somit schon über das Land hinaus ihre frohe Botschaft verbreitet. ...
30 Aktivisten? Das soll was bewirken? ...
Im australischen Sydney fand heute ein Flashmob gegen die geplanten zentral implementierten Netzsperren statt. Zudem sorgte es für Diskussionen, dass die Behörden offenbar bestimmte Artikel der Whistleblowing-Website WikiLeaks auf die Blacklist setzten. [url=http://www.gulli.com/news/proteste-geg ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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