
Die Zeitungsverlage müssen sich etwas einfallen lassen, um im digitalen Zeitalter weiterhin wirtschaftlich zu sein. Eine angestrebte Lösung sind dabei sogenannte Paywalls. Wer Artikel im Web lesen will, muss dafür bezahlen. Optimalerweise im Abo. Vorreiter bei dieser Entwicklung ist der Medienmogul Rupert Murdoch. Seiner Firma Newscorp. gehören viele Zeitungsverlage und Magazine an.
Wie nun angekündigt wurde, will man das Paywall-Modell auch auf Großbritannien ausweiten. Ab Juni soll die britische Times Online sowie Sunday Times Abonnements anbieten. Mit diesen können sich die Nutzer Zugang zu den Online-Inhalten verschaffen können.
Im Gespräch sind gegenwärtig Preise von 1 Britisches Pfund (ca. 1,11 Euro) für den Tageszugang oder 2 Britische Pfund (ca. 2,22 Euro) für einen Wochenzugang. Abonnenten der Printausgaben erhalten automatisch einen Zugang für das Webangebot der beiden Zeitungen.
Ob sich die Leser darauf einlassen werden, wird die Zukunft zeigen. Reagiert werden muss jedoch. Im vergangenen Jahr verzeichnete die britische Zeitungsbranche einen Rückgang an Werbeeinnahmen von 700 Millionen Britischen Pfund (ca. 777 Mio. Euro). Allein die Times würde täglich 240.000 Britische Pfund (ca. 266.000 Euro) verlieren. Um diese auszugleichen, sollen die Webnutzer zur Kasse gebeten werden.
Die Times Online verzeichnet monatlich etwa 20 Millionen Unique Visits. Selbst wenn sich nur 10 Prozent dieser Besucher zu einem Abo hinreißen lassen, könnte Murdoch sein angestrebtes Ziel erreichen. Bei zwei Millionen Nutzern, die das Wochenabo für einen ganzen Monat abschließen, kämen rund 16 Millionen Britische Pfund an Einnahmen zusammen. Es stellt sich lediglich die Frage, ob all diese User regelmäßige Leser sind.
Der Times-Redakteur James Harding bezweifelt das: "Natürlich werden wir eine Menge an Traffic verlieren. Wir haben, wie viele andere nationale Zeitungen, Millionen von einzigartigen Besuchern pro Monat [auf der Website]. Aber das sind keine regulären Leser. Sie sind mehr wie [Leute, die ins Schaufenster blicken und dann eventuell einkaufen]. Anstatt einen aussterbenden Bereich bestehender Leser zu verteidigen, versuchen wir in die Welt von Menschen vorzudringen, die ihre Informationen und Gedanken bekommen wollen - aber nicht von der gedruckten Seite."
Quelle: guardian
Bild: flickr by world economic forum unter CC-BY-SA
Klaus Müller am Samstag, 27.03.2010 10:08 Uhr
Allerdings denke ich 1 Pfund / Tag? Das ist bei weitem zuviel. Denn es wurde schon ganz richtig gesagt, es fallen ungemein viele Kosten weg. Keine / weniger Druckaufträge, damit auch weniger Transporte, Regalkosten und und und. 2 Pfund pro Woche klingt schon anders. ...
Allerdings weiß ich nicht, ob das Internet dafür gemacht ist, sich hinter irgendwelchen "Pay-Walls" zu verstecken.Nein, eben nicht: Freier Informationsaustausch lautet das Motto. Traditionelle Leser wird man vielleicht so erreichenIc ...
Wir beschweren uns dauernd, dass Journalismus immer blöder wird und alle das gleiche berichten - Lügen und PR-Geschichten. Dass man dafür ein Bezahlmodell braucht ist klar. Allerdings denke ich 1 Pfund / Tag? Das ist bei weitem zuviel. Denn es wurde schon ganz richtig gesagt, es fallen ungemein ...
murdoch verarmt bilderberg schmeisst ihn raus murdoch mekkert rum und droht mit veröffentlichung brisanter geheimnisse murdoch wird dezent aus dem weg geräumt rip http://board.gulli.com/avatar/942702-choppx/1241715638 *win-ke\win-ke* ...
Immer die anderen, nur nicht ich. Gute Mentalität. Damit fährt man weit und gesund. Das hast du gut erkannt. Sind das jetzt die Dummen oder Gescheiten? ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen