
Neben den Admins verwarnte man nun auch die normalen Anwender der Tauschbörsen im Internet. Die Hausdurchsuchung bei Torrents.ru soll nur den Anfang der Maßnahmen darstellen, erklärte der stellvertretende Polizeichef von Moskau, Victor Wassiljew. Er betonte, die Existenz der P2P-Netzwerke würde den Rechteinhabern erhebliche Schäden zufügen. Ein anderer Sprecher gab zu bedenken, dass sich die Verfolgung oftmals sehr kompliziert gestaltet. Meist wären derartige Websites außerhalb des Hoheitsgebiets von Russland registriert, obwohl die allermeisten Besucher Russen sind. Dies betrifft beispielsweise auch Rutracker.org, die Nachfolgeseite von Torrents.ru. Diese Website war nur wenige Stunden online, nachdem im Rahmen der Hausdurchsuchung die Stecker des Vorgängers gezogen wurden.
Nikolay Nazimok von der Moskauer Polizei wies bei rb.ru darauf hin, dass die P2P-User durch ihren Upload direkt an der Verteilung der raubkopierten Waren teilnehmen würden. Er sieht die Urheberrechtsproblematik als sehr akut an. Er kündigte zudem an, die Filesharer wie kriminell handelnde Fälscher bestrafen zu wollen. Zumindest in Russland selbst scheint sich die Lobbyarbeit der Contentindustrie ausgezahlt zu haben. Man wird sehen, ob man diese Hydra je töten kann. Wahrscheinlich wird es wie üblich dabei bleiben, dass dem Ungeheuer einige Köpfe abgeschlagen werden. An jedem Stumpf wachsen dann mindestens zwei neue P2P-Portale nach.
Bild: Gahree/Deviantart.net
Lars Sobiraj am Freitag, 26.03.2010 18:05 Uhr
Ich hab die Hoffnung schon fast aufgegeben gehabt. Aber es ist letztlich egal, welche Nation auf Onion-Routing umsteigen muss - genug müssen es nur sein... Auf dass die Netze schneller werden. das wird schon, wenn die meisten dann in 5-10 Jahren 100er FTTH haben :-) ...
Ich hab die Hoffnung schon fast aufgegeben gehabt. Aber es ist letztlich egal, welche Nation auf Onion-Routing umsteigen muss - genug müssen es nur sein... Auf dass die Netze schneller werden. ...
http://www.nictoglobe.com/new/home/downloading_communism.jpg ...
Jo Deutschland ist auch nicht gerade weit unten in der Lister der bestechlichen. das kann nur einer sagen, der das System nicht selber erlebt hat. Komme selber "nur" aus Polen, aber der Unterschied zu Deutschland ist wie Tag und Nacht. Versuch mal hier einen Polizi ...
weil die russen sonst keine probleme haben :T ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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