
Der Vortrag des Liedes "Dicke rote Kerzen" wird den Dortmunder Verein IG Holzen 23,01 Euro kosten. Dieses Lied hatten Kindergarten- und Grundschulkinder auf einem Weihnachtsmarkt vorgetragen. Der Vorsitzende des Vereins kann froh sein, dass er den karitativen Auftritt vorher angemeldet hat, ansonsten wäre es deutlich teurer geworden. Im Verein dachte niemand an Gebühren, da es sich um einen ehrenamtlichen Auftritt handelte und folglich auch kein Eintritt verlangt wurde. Die Gebühren sind dennoch fällig, die GEMA beharrt auf der Zahlung der in Rechnung gestellten Summe.
Für den Vereinsvorsitzenden Rudi Gaidosch kam der Brief entsprechend überraschend. Er hatte pflichtgemäß auf einem dreiseitigen Bogen die gesungenen Lieder des Kinderchors eingetragen, was der GEMA nicht als Auskunft reichte. Sie schrieben an die Grundschule, um in Erfahrung zu bringen, nach welchen Noten gespielt wurde. Die Angelegenheit scheint medial für die Verwertungsgesellschaft zu einem Problem zu werden. Dort liefen zahlreiche Medienanfragen auf. Journalisten von Tageszeitungen, Radio- und Fensehsendern hätten sich diesbezüglich erkundigt. Stern TV soll sogar Aufnahmen für RTL durchgeführt haben.
Dennoch bleibt die Verwertungsgesellschaft bei ihrer Entscheidung. Das Lied gehöre zum „geschützten Weltrepertoire der GEMA”. Es sei zwar „unglücklich, dass es sich nur um ein Lied handelt”, an der Zahlungsaufforderung ändert dies aber nichts. Vielleicht sollte sich der Chorleiter für dieses Weihnachtsfest erkundigen, ob es nicht genügend freies Liedgut gibt. Ansonsten gibt es dieses Jahr statt dicker roter Kerzen wieder eine dicke Rechnung.
Quelle: DerWesten
Bild: Lars Sobiraj
Lars Sobiraj am Freitag, 19.03.2010 14:37 Uhr
Ich will hier keine Verleumder und Lügner! TBuktu ...
GEMA, GEZ... alle wegsprengen... ...
Hm. Da gab es doch vor kurzem Mal eine Petition gegen die GEMA die auch gut mitgezeichnet wurde. Was ist daraus eigentlich geworden? Durch solche Beispiele sieht man mal wieder, das der Laden sofort abgeschafft gehört. :dozey: ...
Junge Junge, in Deutschland haben sie den Schuss auch nicht mehr gehört. Wegen einem aufgeführtem Lied kommt die GEMA und kassiert. Aber anstatt euch hier darüber aufzuregen, solltet ihr ALLE an die GEMA ein Protestschreiben senden und dazu noch an die Sender damit Euer Protest auch gehört wi ...
http://www.youtube.com/watch?v=KVf6QqIT-tw Ich ruf morgen mal bei der GEMA an und frag wieviel es kostet wenn ich den Song sing :beer: ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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