
Der Internet Service Provider O2 ist in Großbritannien führend, wenn es um Mobilfunk und Breitbandanschlüsse geht. Infolge dessen sind es auch häufig dessen Kunden, die eine Abmahnung erhalten. Gemeinsam mit einigen weiteren Providern hat sich O2 nun scharf gegen die Abmahnbranche gestellt.
Man erklärte, dass man eine "Win-Win" Situation viel eher bevorzugen würde, um das Problem zu lösen. Dies würde jedoch bedeuten, dass man "die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle" vorantreiben müsse. Diese müssen dem Kunden das bieten "was er will, wann er es will, zu einem fairen Preis".
Es sei keine Lösung, dass man die Kunden von ISPs mit Anwälten bedroht und schikaniert. Ein Vorwurf, den die britische Abmahnkanzlei ACS:Law selbstredend von sich weist. Weder man selbst noch die eigenen Mandanten würden irgendjemanden bedrohen oder schikanieren. Man würde lediglich Briefe an Anschlussinhaber senden, wenn deren Zugang für illegales Filesharing urheberrechtlich geschützter Werke der eigenen Mandanten missbraucht würde.
"Unsere Briefe stellen in dem Punkt eine Ausnahme darf, weil sie dem Empfänger ermöglichen auf unsere vorgelegten Beweise zu antworten. Darüber hinaus steht es ihnen frei einen Kompromiss einzugehen, um eine weitere Rechtsverfolgung abzuwenden", so Andrew Crossley von der Kanzlei ACS:Law.
Wie O2 erklärte, müsse man aufgrund der Gesetzeslage zwar mit den Anwälten kooperieren. Begeistert ist man darüber jedoch in keiner Weise. Die Tatsache, dass die Kanzlei Davenport Lyons gegenwärtig Probleme mit der britischen Rechtsanwaltskammer hat, wird vorerst auch keine Veränderungen der Gesamtlage herbeiführen. Für Andrew Crossley von ACS:Law gibt es in diesem Spiel sowieso einen ganz anderen Schuldigen.
Dies sei die British Phonographic Industry (BPI). "Ich denke, dass die BPI ihre Mitglieder im Stich lässt. Ich denke sie haben Angst davor, dass sich ihre Kunden von ihnen entfernen. Meine Mandanten haben diese Furcht nicht. Sie vertreten die Ansicht, dass die Personen, die sie verfolgen, nicht ihre Kunden sind, da sie von ihnen stehlen." Ob tatsächlich jeder urheberrechtsverletzende Filesharer kein wahrer Kunde sein oder werden kann, steht auf einem anderen Blatt.
In erster Linie geht es aber sowieso nicht um einen guten Kontakt zum Verbraucher. Es geht wie so oft nur um eine Sache. "Meine Klienten verlieren Geld durch Urheberrechtsverletzungen und sie sind sehr aufgebracht darüber, dass ihr Urheberrecht gestohlen wird."
Klaus Müller am Freitag, 19.03.2010 09:11 Uhr
Deshalb ist das Urheberrecht totaler nonsens und gehört abgeschafft. Ich vertrete die Meinung, daß das Leistungsschutzrecht abgeschafft gehört. Was spricht zum Beispiel gegen einen Künstler im "Angesteltenverhältnis"? Siehe Profisport: Wenn solche Leute, wie Ballack, Podolski & ...
Es können so gut wie keine Leute von ihrer Musik leben. Klar gibt es Stars, die unverschämt viel Geld verdienen. Aber das sind weltweite Bestseller. Ist doch logisch, dass die auch fürstlich bezahlt werden. Das sind Weltstars. Willst Du die mit 3000 Euro im Monat abspei ...
aber irgendwie wurden nur die besten Teile rausgenommen in den 30 sekunden... Genau, da sitzen 1000 Studenten und bewerten die besten Stellen bei den Tausenden Neuerscheinungen jede Woche... Mann, es sind immer exakt die gleichen Stellen, die für die Snippets benu ...
... da ich nicht weiß, wohin ich es packen soll, schreibe ich es einfach hier hin. Kann sein, daß dieser thread da nicht so sonderlich "geeignet" ist... Egal! Und zwar hatte ich die Tage mit einem "Künstler" - 'n DJ aus Köln (alter Klassenkamerad, der übrigens nichts mit dem Thema Abmahnungen ...
Naja es gibt immer mehr Abmahnungen, was natürlich arbeit für den ISP bedeutet. Und im gegensatz zu den Anwatkanzleien verdienen die ISPs nicht daran. Ich kann mir zumindest nicht vorstellen das es gebührenpflichtig ist die IP zuordnen zu lassen. Es ist also ein steigender aufwand für den Provid ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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