
Schon lange hatten Netzsperren-Gegner "Löschen statt Sperren" gefordert. Die neu gewählte schwarz-gelbe Bundesregierung entschied sich schließlich, diesem Grundsatz - zumindest vorerst - zu folgen und die Netzsperren auf Eis zu legen. Kinderpornographische Angebote sollen gelöscht werden. Zuständig dafür ist das Bundeskriminalamt (BKA). Dieses berichtet nun, das Löschen der beanstandeten Seiten sei teilweise schwieriger, als zuvor vielleicht angenommen. BKA-Präsident Jörg Ziercke sagte am heutigen Mittwoch in Berlin: "Wenn wir Seiten entdecken, die auf Servern in Deutschland liegen, reagieren die Provider in Deutschland sofort. Das Problem ist der ausländische Provider."
Ähnlich äußerte sich ein Mitarbeiter des BKA-Referats Kinderpornografie. Er erklärte, das BKA versuche bereits seit Jahren, entsprechende Seiten löschen zu lassen. Der Erfolg sei jedoch "sehr begrenzt". Die Seiten verschwänden nach drei bis fünf Tagen, um dann an anderer Stelle in leicht abgeänderter oder auch identischer Form wieder aufzutauchen.
Konkrete Lösungsvorschläge nannte das BKA offenbar keine. Womöglich hofft der eine oder andere der Ermittler darauf, dass alternativ doch noch die umstrittenen Netzsperren zum Einsatz kommen. Die CDU/CSU jedenfalls hatte vor einigen Wochen bereits angekündigt, im Falle einer mangelnden Effektivität der Löschbemühungen auch die Netzsperren wieder in Erwägung ziehen zu wollen (gulli:News berichtete).
Quelle: dpa
Annika Kremer am Mittwoch, 17.03.2010 22:15 Uhr
Ich bin gerade echt schockiert das man da so wenig machen kann... Ich muss zugeben ich bin nur durch Zufall auf diese candydoll seite gestossen da ne gute freundin von mir und ich uns mal gegooglet haben und sie heißt Laura B****** Haben die Staaten denn wirklich kaum eine Chance die Täter zu fa ...
Ja klar. Mit solchen "kleinen Einschränkungen" müssen wir leben. Jeder der an einem Ort fotografiert an dem Kinder eventuell leicht bekleidet unterwegs sind bekommt ein Verfahren. (Oder zumindest versucht Bilder mit Kindern zu entwickeln.) Für die Kinder! Und Leute die ohne Kind auf dem Spielplat ...
Siehe der Fall der Oma, die Fotos ihres Enkelkindes gemacht hat und dann dafür angeklagt wurde.:T Ich wette da fühlen sich Opfer von Missbrauch gleich viel besser. Einzelfälle. ...
Siehe der Fall der Oma, die Fotos ihres Enkelkindes gemacht hat und dann dafür angeklagt wurde.:T Ich wette da fühlen sich Opfer von Missbrauch gleich viel besser. ...
EU-Richtlinie vergessen? Die haben nicht alle Staaten umgesetzt. Posingbilder(z.B. Vladmodels) haben allerdings auch nichts mit Pornographie zu tun. Eben... Wenn z.B. ein Kind die beine spreizt, oder in Reizwäsche posiert u.s.w dann wird das Ge ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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