
Am gestrigen Freitag hatte Chinas Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie Google noch einmal ausdrücklich vor der Nichteinhaltung chinesischer Gesetze gewarnt (gulli:News berichtete). Google hatte angekündigt, die Suchergbnisse von Google.cn künftig nicht mehr filtern zu wollen. Seitdem gab es Verhandlungen, ob und wie dies im Rahmen chinesischer Gesetze möglich sei.
Die Antwort: offenbar ist es nicht möglich, sich zu einigen. Das zumindest berichtet die Financial Times. Nach Angaben der Wirtschafts-Zeitung hat Google bereits detaillierte Pläne zur Schließung seines chinesischen Ablegers und wird diese auch "zu 99,9%" umsetzen. Die Financial Times vermutet allerdings, dass sich der Rückzug noch eine Weile hinziehen wird. Sie berichtet unter Berufung auf eine anonyme Quelle im Umfeld Googles, das Unternehmen wolle "einen ordentlichen Abschluss suchen und Schritte unternehmen, einheimische Angestellte vor Vergeltung durch die Autoritäten zu schützen". Zudem wolle man versuchen, seine anderen chinesischen Unternehmungen fortzuführen, sei aber nicht sicher, ob die chinesischen Behörden das zulassen werden.
Google-CEO Eric Schmidt machte noch einmal deutlich, dass es sich nicht um einen Rückzug aus wirtschaftlichen Gründen handle. Google störe sich allein an den chinesischen Zensur-Gesetzen.
Annika Kremer am Samstag, 13.03.2010 19:06 Uhr
Ich fände es sehr schön und vor allem symbolträchtig, wenn Google dieser pseudokommunistischen Diktatur den Rücken kehrt. Zugrunde gehen wird Google daran mit Sicherheit nicht. ...
Da aus China sowieso keine qualität ankommt, was die billig-Plagiate und Massenprodukte beweisen, wie klamotten, die man nur 1 mal tragen kann, bis die nähte aufgehen, Elektronikgeräte, die von alleine auseinanderfallen und nach Kunststoffen regelrecht stinken und auch ma ...
Marktanteile der Suchmaschinen in China: Baidu 76,9% Google 16,6 % Na, dämmerts? Die bösen Chinesen scheinen Google einfach nicht zu wollen. Zur Zensur: Google.de filtert (zensiert) auch in Deutschland. Ich bin richtig stolz auf China, dass sie Google mal den Stinkefinger zeigen. :T ...
Äh Denken? China wird von der KPCh (Kommunistische Partei Chinas) regiert. Nunja rein formell ist China vielleicht kommunistisch aber wenn ich mir gerade die Wirtschaft dieses Landes anschaue, dann hat das kaum noch etwas mit der für den Kommunismus typischen Planwi ...
30% Markanteil bei Suchmaschinen das etspricht laut Financial Times 600 Mio Dollar... Go Google Go!!!!! ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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