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Wie Arbeitnehmer bald per Handy überwacht werden sollen

Mit einer neuen Technologie hat der japanische Telekom-Konzern KDDI ein neues Handy-System entwickelt, das zur Überwachung von Arbeitskräften verwendet werden soll. Präzise Bewegungssensoren des Telefons sollen helfen, die Arbeitshaltung der Mitarbeiter zu analysieren.

Putzt die Reinigungskraft wirklich die Treppen oder vertreibt sie sich nur untätig die Zeit? Repariert der Hausmeister wirklich den Türrahmen oder trödelt er nur unambitioniert herum? Arbeitgeber rund um den Globus, die es brennend interessiert, was ihre Mitarbeiter treiben, werden mit großer Neugierde ihre Blicke nach Japan richten. Der Traum der schrankenlosen Überwachung könnte für einige Firmenbosse schon bald Wirklichkeit werden.

Der japanische Telekom-Konzern KDDI stellte Arbeitgebern kürzlich eine neue Technologie vor, die die Kontrolle der Angestellten und Mitarbeiter deutlich vereinfachen soll. Mit Hilfe der Bewegungssensoren der Handys soll das neue System mit höchster Präzision ermitteln, ob sich der Beschäftigte wirklich in seiner erwünschten Arbeitshaltung befindet. So soll das Programm verstehen, wo sich der Mitarbeiter befindet und ob er wirklich seiner Arbeit nachgeht. Dank der Präzision der Technologie könne ans Tageslicht gebracht werden, ob die Person steht, rennt, sich bückt oder sogar Treppen steigt. Die Bewegungssensoren sollen beispielsweise aufzweigen, ob eine Reinigungskraft gerade putze oder doch nur pausiere.

Die Möglichkeit der Effizienzsteigerung stehe beim Mobilfunkanbieter an hoher Stelle, heißt es. Mithilfe der gesammelten Daten zu den Mitarbeitern könne man gewisse Arbeitsabläufe effektiver gestalten. Auch sei die zentrale Überwachung von auswärtigen Arbeitskräften wie Putzkräften oder Sicherheitsleuten kostengünstig realisierbar.

Um Datenschützer und Verfechter der Privatsphäre ruhig zu stellen, glaubt der japanische Telekom-Konzern KDDI eine kompromissbereite Lösung gefunden zu haben: "Bevor das System in den jeweiligen Firmen in Kraft tritt, sollte zwischen dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Vereinbarung unterschrieben werden", so Hiroyuki Yokoyama von KDDI.

(via areamobile.de, thx!)

Sener Dincer am Samstag, 13.03.2010 12:14 Uhr

tagsTags: japan

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40 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Psycho Mantis am 02.06.2010 10:34:30

    Ich frag mich wieso sich das jemand gefallen lassen sollte. die brauchen das handy bloss in weisses billiges platik zu packen, nen apfel drauf zu kleben, nennen es "i-nterrogation" und verkaufen es für 900$ (ohne flash). die arbeitnehmer werden es den arbeitgeber ...

  • Meshuggah81 am 02.06.2010 08:09:31

    musste beim lesen der news als erstes an den genialen klassiker "metropolis" denken. ohnehin die haerte, dass dieses ueberwachungssystem zunaechst in japan kommen soll, wo sich die willenlosen arbeitssklaven auch ohne die seele aus dem leib schuften. der ehre wegen. :rolleyes: ...

  • Destiny666 am 02.06.2010 03:47:59

    ich hätte gerne so ein überwachungsgerät für unsere politiker und manager - 24/7 ton und bildaufzeichnung, strafe bei deaktivieren, nur abzulegen wenn die zielperson ihren "privaten bereich der persönlichen lebensführung" betritt. Beamte würde ich noch gerne d ...

  • senfmetz am 01.06.2010 22:50:22

    also ich habe neulich in ner fernsehsendung (glaube bizz oder so was) gesehen das einer per sms ein program auf ein andres handy verschickt hat und dann immer die telefonate mitgehört hat und so weiter auch nachichten konnte er sich anzeigen lassen voll krass also und da ich ja leider wenig ahnu ...

  • eliveo am 16.03.2010 15:52:54

    Richtig Der Mensch hat auch noch leider recht... WARUM muss sich auch noch alles bewarheiten was er rapt... Das Haeuser wieder brennen - von Nazis angezuendet (siehe Zossen) Das ueber Bundeswehr Innlandseinsaetzen diskutiert wird Das Kamereaueberwachung immer mehr Realitaet wird ...

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