
Sicherheitsexperten stellten fest, dass viele Websites mit der für Bildungseinrichtungen verwendeten .ac.uk-Domain Opfer von Angriffen wurden. Fehler im Webserver werden von Cyberkriminellen ausgenutzt, um sich Zugriff zu den Ressourcen der Universitäten zu verschaffen. Diese werden dann zur Weiterleitung auf Seiten zum Verkauf gefälschter Arzneimittel, etwa der vielzitierten Viagra-Pillen, benutzt.
Nach Ansicht der Sicherheitsexperten der Firma Imperva, die die kriminelle Kampagne entdeckte, sind "tausende" Organisationen von diesem Problem betroffen. Imperva-Mitarbeiter Amichai Shulman spricht von einer "ziemlich erfolgreichen Kampagne".
Einfallstor für die Angreifer waren meist PHP-Schwachstellen. Über diese injizierten die Angreifer Quellcode, der bestimmte Suchbegriffe - etwa Viagra und Cialis - enthielt. Zudem wurde Code eingeschleust, der überprüfte, ob ein Besucher über eine Suchmaschine auf die Seite kam. Durch die per Hack sichergestellte Suchmaschinenoptimierung tauchten die Seiten bei der Suche nach Pharmazeutika unter den ersten Treffern namhafter Suchmaschinen auf. Folgten Besucher diesem Link, stellte die Website fest, dass sie über eine Suchmaschine kamen, und leitete sie auf entsprechende Verkaufs-Seiten weiter. Wer dagegen dem originalen Link folgte, landete auf der normalen Uni-Seite. Deswegen fielen die Manipulationen oftmals längere Zeit gar nicht auf.
(via BBC, thx!)
(Bild via zaratus @ DeviantArt, thx!)
Annika Kremer am Sonntag, 07.03.2010 19:49 Uhr
an den unis haben die Admins nix getaugt... naja... wenn die Obersten Bildugnseinrichtungen in UK nicht mal in der Lage sind, sowas abzufangen, in welchem Zustand ist dann der Rest des Landes oO ...
Witzig... Sie haben garantiert nicht wenig Geld gemacht. Aber im Grunde ist es so als würde dein bester Freund dir die Freundin ausspannen. Scheiße gelaufen. Gratuliere ihm für den Erfolg und versuch die Nächste glücklicher zu machen. Tatsächlicher Schaden ist dir keiner entstanden. Natürli ...
In letzter Zeit wurden zahlreiche britische Unis Opfer von Angriffen auf ihre Websites. Über die gehackten Internetauftritte wurde durch Cyberkriminelle vielfach Arzneimittel-Werbung verbreitet. zur News ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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