
Rund 50 Prozent der US-Bürger lesen regelmäßig eine Lokalzeitung. Etwa 17 Prozent kaufen sich sogar regelmäßig eine überregionale Zeitung. Von einer völligen Abkehr vom Printprodukt kann also eigentlich keine Rede sein. 59 Prozent der Amerikaner beziehen ihre Nachrichten aus einem Mix zwischen gedruckten Informationen und dem Internet. Lediglich der verschwindend geringe Teil von zwei Prozent informiert sich ausschließlich über das Internet. Die verbleibenden 38 Prozent beziehen ihre Nachrichten nach wie vor in gedruckter Form. Somit haben Printnachrichten nach wie vor einen Anteil von 98 Prozent am Gesamtgeschehen.
Wohin die potenziellen Leser gehen, lässt sich nicht mit absoluter Gewissheit feststellen. Seiten mit Paid-Content scheinen jedoch nicht zu den primären Zielen zu gehören. Rund 65 Prozent der Befragten gaben an, keine bevorzugte News-Seite zu haben. Jeder vierte Befragte gab an, täglich 2 bis 5 Nachrichtenseiten zu besuchen. Gut die Hälfte dieser Personen steuert News-Aggregatoren wie Google News, Yahoo News oder AOL an.
Eine Verschiebung der Informationsquellen lässt sich insbesondere bei jungen Lesern beobachten. Diese würden nicht nur gezielt via Twitter oder Facebook Informationen konsumieren. Auch eine gezielte "Verfolgung" eines bestimmten Journalisten oder Nachrichtenportals sei bei dieser Gruppe zu erkennen.
Die Studie hat auch ermittelt, welche Informationsarten bevorzugt gesucht werden. Auf Platz 1 hält sich die Wetterabfrage (81 Prozent), gefolgt von nationalen Ereignissen (73 Prozent), über Gesundheitsveranstaltungen (66 Prozent) bis hin zu Finanz- oder Wirtschaftsereignissen (64 Prozent). Auf dem letzten Platz dieser Top 5 befinden sich Internationale Ereignisse mit 62 Prozent.
In Anbetracht dieser Zahlen stellt sich eigentlich die Frage, wie ernst die Lage der Printverlage tatsächlich ist. Zumindest der Personenkreis, der seine Nachrichten On- wie Offline bezieht, kauft vermutlich weniger Printprodukte. Bisher hat man es aber noch nicht geschafft, die "digitale Leserschaft" zu monetarisieren.
(via afterdawn, thx!)
(Bild via flickr by photobeats unter CC-BY, thx!)
Klaus Müller am Dienstag, 02.03.2010 00:07 Uhr
Also ich kenne sehr viele Leute die lieber eine Zeitung lesen. Ich dagegen verzichte ganz auf Print-News-Medien. Meine Nachrichten beziehe ich aus dem Internet. Also würde ich zu den 2% gehören. ...
Das Ergebnis viel dabei sehr deutlich aus: Nachrichten allein aus dem Internet sind nur für wenige akzeptabel. Haua, haua! Ansonsten, erstaunt mich das nicht weiter, muss ich sagen. ...
Eine aktuelle Studie des Pew Internet & American Life Projects hat analysiert, wie US-Bürger ihre Nachrichten beziehen. Das Ergebnis fiel dabei sehr deutlich aus: Nachrichten allein aus dem Internet sind nur für wenige akzeptabel. [url=http://www.gulli.com/news/us-studie-nachrichten-nur-online-ne ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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