In Australien hat man die Beta bereits erfolgreich durchlaufen. Nun dringt man auf den US-Markt. Die einzige Konkurrenz, auf die man dort trifft, heißt FreeAllMusic. Dieser Mitbewerber als auch Guvera bieten im Kern denselben Service: kostenlose und legale Musikstücke von zahlreichen Künstlern. Einen kleinen Unterschied gibt es jedoch. Bevor ein Nutzer bei FreeAllMusic seinen Track herunterladen kann, muss er sich gezwungenermaßen einen kleinen Werbeclip ansehen.
Guvera agiert anders. Am 30. März wird man den Dienst in den USA starten. Die Tracks werden ebenfalls durch Werbung finanziert. Das Prinzip ist jedoch ein anderes. Potenzielle Werbekunden legen fest, zu welcher Musikrichtung ihre Werbung eingeblendet werden soll. Soll ihr Produkt mit fetzigen House-Tracks in Verbindung gebracht werden, oder doch eher mit romantischen Balladen? Egal wofür diese sich entscheiden, das Ziel ist klar. Der Werbepartner soll die Kontrolle über seine Werbung behalten.
Sobald ein User einen bestimmten Track sucht, kann er nun im Kanal eines Werbepartners landen. Entweder hört er den Song dort als Stream, oder er lädt ihn als MP3 herunter. Kostenlos und DRM-frei selbstverständlich. Keine vorher eingespielte Werbung. Keine störende Unterbrechung des Liedes. Einfach nur die simple MP3.
Die einzige deutliche Werbung findet sich auf der Website von Guvera. Und dies sobald man sich im Kanal eines bestimmten musikalischen Genres befindet. Im oberen Bereich der Website wird ein großflächiger und ansprechender Werbebanner eingeblendet. Der Song und das umworbene Produkt sollen dadurch miteinander in Verbindung gebracht werden. So gut die Idee zunächst klingen mag, ist sie auf Dauer auch refinanzierbar?
Genau hier taucht ein Problem auf. Finanziell tragbar ist das Angebot zwar in erster Linie. Aber nicht für alle. Zum Start von Guvera in den USA können sich maximal 100.000 US-amerikanische User registrieren. Nur wenn es genug Werbepartner gibt, über die sich die Seite finanzieren lässt, können weitere User hinzustoßen. Der Musikkatalog von Guvera ist bedauerlicherweise noch etwas eng gestrickt, obwohl sich dort auch Tracks der Majorlabels finden lassen. Man hofft darauf, das Angebot in naher Zukunft weiter ausbauen zu können. Zumal es durchaus Investoren gibt, die an das Projekt glauben. Allein im Jahr 2009 waren Investoren bereit, 10 Millionen US-Dollar in das Projekt zu pumpen. Erst vor wenigen Wochen erhielt man weitere 20 Millionen US-Dollar durch eine private Investorengruppe.
(via wired, thx!)
(Bild via wired, thx!)
Klaus Müller am Sonntag, 21.02.2010 13:36 Uhr
30 Millionen für Guvera... 1,1 Millionen für Make-a-Wish... Wenn du mir 100 Gemeinnütziger und Hilfs-Organisationen vorlegst,wäre Make a Wish wohl einer der letzten wo ich spenden würde. Jeder würde etwas geben für den krebskranken timmy der sich schon immer mal n ...
Ein Relikt aus der Steinzeit... Jetzt hab ich doch zuerst gelesen Stasizeit, danach hab ichs nochmal gelesen und war auch viel erschrockener :confused: ...
Warner Music ist doch der Meinung, das man zuwenig Geld mit Werbung verdient, mal gespannt ob Guvera da mehr rausholt ...
werbefinanziert musikdownloads als geschäftsmodell? 30mio risikokapital dafür? offensichtlich sitzt das geld immer noch locker, für so einen bullshit kohle zu sammeln... unglaublich. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.