
Der Erfolg des Online-Rollenspiels World of Warcraft brachte Activision Blizzard so viel Geld wie kein anderes Spiel. So ist es schon lange kein Geheimnis mehr, dass diese Spieleschmiede dank des kostenpflichtigen MMORPGs (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) zu den umsatzstärksten Publishern rund um den Globus gehört. Doch offensichtlich wird das durch WoW eingebrachte Geld nicht nur planlos zum Fenster rausgeworfen, denn Activision Blizzard hat nun offensichtlich auch seine soziale Ader entdeckt.
Wie das Gaming-Magazin Edge zuletzt offenbarte, durfte die "Make-A-Wish"-Stiftung am vergangenen Dienstag einen Scheck in Höhe von 1,1 Millionen US-Dollar entgegennehmen. Die Übergabe erfolgte durch Mike Morhaime, dem Chef und Mitgründer von Blizzard, höchstpersönlich. Neben der beachtlichen Geldsumme bekamen 15 Kinder die Gelegenheit, mit ihrer Familie einen Blick hinter die Kulissen der World of Warcraft-Studios zu werfen.
Natürlich hatte nicht nur der Publisher seinen Anteil an dieser großzügigen Aktion. Zahlreiche WoW-Gamer wurden im Zeitraum zwischen dem 4. November und 31. Dezember dazu aufgerufen, sich mit realem Geld Haustiere für das Spiel zu kaufen (gulli:News berichtete). Was zunächst absurd klingt, entpuppt sich als eine durchdachte Idee, denn von allen Artikeln wurde 50 % des Kaufpreises für die "Make-A-Wish"-Stiftung gesammelt. Die restlichen 50 % steckte sich Blizzard in die Tasche.
"Wir sind sehr glücklich darüber, unseren Beitrag zu den wertvollen Tätigkeiten der "Make-A-Wish"-Stiftung zu leisten", so Mike Morhaime. "Der Geist und die Großzügigkeit unserer Spieler wurde im Rahmen dieser Aktion unter Beweis gestellt." Denn nur die Begeisterung für World of Warcraft und die Unterstützung habe es möglich gemacht, diesen hohen Spendenbetrag auf die Beine zu stellen.
(via next-gen.biz, thx!)
Sener Dincer am Freitag, 19.02.2010 23:30 Uhr
wie sich hier wieder alle aufregen... denkt ihr die armen Kindern würds jucken von wem das Geld kommt bzw ob da auch ein bisschen PR Gedanke dahinter ist. Außerdem sollten sich alle mal an die eigne Nase fassen, oder wann habt ihr das letzte mal gespendet? ...
2009 Erwirtschaftet WoW in den ersten 3 Quartalen 939 Mio$ (Siehe da), da gerade 1,1 Millionen zu spenden ist ein Witz. Keiner kann ernsthaft behaupten das 1,1 Million$ (nicht Eu ...
Der idee vom Itemshop entstand schon viel früher als die spenden. Die pets sind für sammler so oder so ein Pflichtkauf, und wenn sie dabei noch was kleines spenden, freuen sie sich. Ich hab mir auch so ein Pet gekauft, weil es mir gefallen hat, ich hab erst hinterher bemerkt das ich was damit sp ...
Okay. Blizzard will sich ein gutes Image verschaffen, denn genau das ist ja der eigentliche Zweck, warum sie 1,1 Millionen nach Haiti schicken. Hilfe für die Menschen dort ist damit an zweiter Stelle gerückt. ...
Wenn man viel hat, ist spenden einfach und ist auch nicht sonderlich lobenswert. Ich finde die Menschen gut, die selber nichts haben, aber dennoch anderen Menschen helfen. Für Blizzard ist das eine reine Werbekampange welche zudem spottbillig für Blizzard ausfällt.[/ ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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