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2009: Blu-ray Discs und DVDs in Rekordhöhe verkauft!

Die Nachfrage der deutschen Konsumenten nach Bildtonträgern führte im Vorjahr zu einem Rekordumsatz der Filmwirtschaft. Laut dem Bundesverband Audiovisueller Medien konnte man neun Prozent mehr Einheiten absetzen. 112,8 Mio. Scheiben total. Gesamtumsatz 1,378 Mrd. Euro.

Stolz verkündet der Bundesverband Audiovisuelle Medien, dass man im Jahr 2009 die Schwelle von 110 Millionen verkaufter Bild- und Tonträger durchbrechen konnte. Der DVD-Absatz stieg um fünf Prozent auf 106,5 Millionen Einheiten. Der Blu-ray-Absatz vervierfachte sich beinahe. Eine Steigerung um satte 275 Prozent war möglich. Der Gesamtumsatz belief sich in 2009 auf 1,378 Milliarden Euro, was einem Plus von sieben Prozent entspricht. Er setzt sich zusammen aus dem Verkauf von DVDs (1,258 Mrd. Euro), Blu-ray Discs (119 Mio. Euro) und eine Million Euro durch VHS- und HD-DVD-Verkäufe. Blu-ray Discs spielen im Markt mit rund neun Prozent noch keine außergewöhnliche Rolle. Das kann sich aber bald ändern. Die Medien sind im Preis um 24 Prozent auf durchschnittlich 19,18 Euro pro Medium gefallen. Für dieses Jahr erwartet man einen Marktanteil von bis zu 25 Prozent, Tendenz weiter steigend.

Mit den Zahlen könnte man im Gegensatz zu anderen Branchen wie der Musikindustrie eigentlich mehr als zufrieden sein. Das Wall Street Journal berichtete Anfang des Jahres von zehn Prozent mehr Umsätzen an den US-amerikanischen Kinokassen. Auch hierzulande gingen letztes Jahr 16 Prozent mehr Tickets als noch 2008 über die Tresen der Lichtspielhäuser. Jammern Klappern scheint dennoch zum Handwerk zu gehören. An den Forderungen der Filmstudios nach Sperren von Filehostern oder Regulierungen von Tauschbörsen werden diese Zahlen nichts ändern. Die Internet-Anbieter sollen wie eh und je in die Pflicht genommen, ihr "Marktvorteil" durch illegale Downloads ausgemerzt werden. Speziell die Streaming-Webseiten wie kino.to wurden zu Erzfeinden erkoren. Mit der kostenlosen Konkurrenz im Netz kann und will sich die Filmbranche nicht abfinden. Aktuelle Kinofilme per kostenpflichtigem aber DRM-freiem Stream will man aber auch nicht anbieten. Zumindest für 2009 hat es unter anderem wegen der neuen Technik dennoch für ein Plus gereicht. Mit der nächsten Generation von Abspielgeräten ist aber so bald nicht zu rechnen. Die weitere Entwicklung des Marktes bleibt folglich kritisch abzuwarten.

(via mediabiz VideoMarkt, thx!)

Lars Sobiraj am Montag, 08.02.2010 23:54 Uhr

tagsTags: kino dvd blu-ray

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24 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • fieser-fisch am 15.02.2010 11:48:59

    Mehr, Einstein. Mehr! (solch doofe Fragen machen alles Notwendige übrigens mit zu nichte...) LOL, mir scheint du hast den richtigen Nick und Avatar. :T Wahrscheinlich bist du auch ein Verfechter von: Jede kopierte DVD ist eine nicht verkaufte DVD ... ja ne is klar ...

  • Ghandy am 14.02.2010 23:03:14

    @Ralphie: Begründe mal deine Aussagen bitte. Etwas einfach so zu behaupten kann jeder. ...

  • Ralphie am 14.02.2010 01:00:02

    ...da soll sich nochmal einer beschweren Na, zu aller erst gulli.com! Das steht mal fest. Das dürfte auch dir hoffentlich nicht entgangen sein. Das ist ähnlich dem Schnappreflex. Man kann gar nicht anders. Einfältig, immer wieder, ohne zu wissen, warum. Schwindende Ei ...

  • Bright0001 am 13.02.2010 22:22:56

    Andere Rechnung: 2003: Film über WinMX geladen: 0 Euro 2009: Triologie in besserer Quali vom Kollegen auf externe Festplatte gezogen: 0 Euro +Plus die Anschaffungskosten für den Pc und die HDD :D ...

  • kleini75 am 12.02.2010 09:16:20

    Der gute Kunde kauft: Herr der Ringe die Rückkehr des Königs: 2003: Zwei mal ins Kino gegangen: 14 Euro 2005: Kauf DVD: 17 Euro 2006: Kauf Extended DVD Edition: 29 Euro 2010: Kauf Blu-Ray: 20 Euro 2012: Kauf Extended Blu-Ray 20 Euro 2013: Remastered Blu-Ray 20 Euro ...

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