
Vergangene Woche waren mit Hilfe von Phishing-Taktiken beim Deutschen Emissionshandelssystem Emissionsrechte im Wert von mehreren Millionen Euro gestohlen worden (gulli:News berichtete). Die Beute wurde anschließend weiterverkauft. Momentan ruht der Emissionshandel, während man die Lücken zu stopfen versucht und das Bundeskriminalamt (BKA) nach den Tätern fahndet.
Wie die Europäische Kommission mitteilte, sollen die Richtlinien für die Internet-Sicherheit überarbeitet werden. So will man offenbar verhindern, dass Mitarbeiter erneut auf Phishing-Taktiken hereinfallen. Dem Emissionshandelssystem wurde eine Problematik zum Verhängnis, die vielen Behörden und Unternehmen nicht fremd ist: Egal, wie gut die eingesetzte Sicherheitstechnologie ist - mangelndes Bewusstsein beim Anwender kann trotzdem erhebliche Folgen haben. Hans-Jürgen Nantke, Leiter der Emissionshandelsstelle, erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa, man habe "immer wieder Warnungen vor dem Phishing (bekannt aus dem Online-Banking) ausgesprochen". Dies reichte jedoch offenbar nicht aus, um alle Mitarbeiter ausreichend für die Problematik zu sensibilisieren.
Wie genau die neuen Richtlinien aussehen sollen, ist noch nicht bekannt. Die Kommission arbeitet momentan daran, diese Richtlinien zu erarbeiten. Außerdem bemüht man sich, die verwendete Phishing-Seite vom Netz zu nehmen.
Wann der Handel wiederaufgenommen werden kann, steht noch nicht endgültig fest. Als frühester möglicher Termin gilt der kommende Montag.
(via futurezone, thx!)
(Bild via Oh-Tea @ DeviantArt, thx!)
Annika Kremer am Donnerstag, 04.02.2010 19:09 Uhr
Wie sovieles bezahlen das immer nur die Bürger, die Gewinne streichen nur wenige ein. Wir sind in einer abklingenden Eiszeit, also von daher reine Panikmache. Wie sah es denn vorher aus, bevor der der große Stein einschlug? Und sind die meisten kleinen flachen Inseln nicht von Korallen erschaffen ...
http://img292.yukle.tc/images/6355climatology_dees.jpg ...
Flanger, Danke für den :D da.. ..aber ich denke es gibt wichtigere Dinge als den Internetführerschein, über die man reden/nachdenken sollte/müsste.. Der Emissionshandel kommt irgendwo ...
@Prey G!lgrim: :D 2nd account, für nen primitiven Bash?(: soll ich das jetzt positiv oder negativ werten? ganz klar nein und NEIN, so war es nicht gemeint. Eventuell hab ich mich da zu kurz gefasst. Es war dann doch schon eher An ...
Bei aller Liebe, wir als Ehepaar würden uns sicher nur zoffen.. Sollte ich irgendwann mal Kinder haben, werden diese sicher nicht in einer "schöngeredeten $cheiNwelt" aufwachsen.. (Alles natürlich unter einem spielerischen Deckmantel beigebracht und als "Märchen" erzählt) Ich wäre wahrschei ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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