
Eine neue Umfrage der Internet-Sicherheitsfirma Trusteer zum Thema (Un-)Sicherheit von Passwörtern kam zu dem Ergebnis, dass 73% aller Nutzer von Online-Banking kein eigenes Passwort für diese Tätigkeit verwenden. Vielmehr benutzen sie das selbe Passwort auch auf anderen Internetseiten. 47% "recyclen" sogar dieselbe Kombination aus Benutzernamen und Passwort.
Die Angriffsmöglichkeiten liegen auf der Hand: Betrüger könnten einfach eine Website mit irgendwelchen Diensten (beispielsweise Fotos, eCards oder ähnlichem) ins Netz stellen, die eine Registrierung erfordert. Die dort verwendeten Benutzernamen ließen sich dann bei den bekannten Banken durchprobieren - in einer durchaus lohnenden Anzahl von Fällen hätten die Kriminellen dabei Erfolg. Dasselbe gilt für gestohlene Login-Daten für E-Mail-Konten oder soziale Netzwerke. Auch diese könnten durchaus auch Zugriff auf andere Dienste ermöglichen. Das Problem ist dabei nicht auf das Online-Banking beschränkt. Viele Benutzer haben insgesamt nur wenige Passwörter und verwenden diese mehrfach.
Der Grund für dieses Verhalten ist oftmals schlichte Überforderung. Viele Benutzer müssen sich heute Dutzende von Logins ausdenken und merken. Mitunter ist auch schlichte Faulheit oder Unwissenheit verantwortlich.
Einige Tipps zum sicheren Umgang mit Passwörtern gibt es auch im gulli:Portal.
(Bild via touchpad @ DeviantArt, thx!)
Annika Kremer am Mittwoch, 03.02.2010 16:28 Uhr
Naja, ich selbst habe 9 verschiedene Passwörter... Das Bankingpasswort ist das unsicherste, da auf 5 Ziffern beschränkt. Probleme mir die Passwörter zu merken habe ich keine, manchmal kann ich sie nur nicht mehr zuordnen, dann muss ich halt testen. In Verbindung mit 5 oder mehr anmeldenamen manch ...
Interessant sind immer die schwierigen Passwörter wie z.B. 123456 oder Passwort... an den Dingern beisst man sich die Zähne aus. :D ...
Eine Lösung für das Überforderungsproblem mit den hunderten Web-Logins: Man teilt alle Zugänge in Sicherheitsbedarfszonen ein - beispielsweise Unwichtig, Mittel, Wichtig. Dann definiert man sich für Unwichtig wenige Passwörter, die man für alle Zugänge dieser Gruppe nutzt. Man speichert si ...
Wo Du das ansprichst: Was der Scheiss soll, dass die in der Standard-Einstellung ausgeblendet werden, das frage ich mich eh schon lange. :eek: Welchen Sinn macht das? Denn nur deshalb fallen doch Dateien wie z. B. geile_schnitte.jpg.exe dem unbed ...
Aber das ist doch das, was die Sache eigentlich irrelevant macht. Mit dem Passwort allein wird dir keiner Geld vom Konto abbuchen können. Falls doch, rate ich dringlichst zu einem Wechsel des Bankinstituts. Da hast du recht, da ohne tan-Nummern nichts geht, aber da ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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