
Heute Morgen nahmen die Scanner in London-Heathrow und Manchester ihre Arbeit auf. Weitere Scanner, darunter in Birmingham, sollen im Laufe des Monats in Betrieb genommen werden. Gescannt werden nicht alle Passagiere, sondern nur vom Personal ausgewählte Menschen. Wer ausgewählt wird und den Scan verweigert, darf nicht mitfliegen. Alternative Durchsuchungsmethoden wie Abtasten stehen nicht zur Verfügung. Auch Kinder können durch den Scanner geschickt werden, trotz früherer Bedenken, dass dies den Tatbestand der Kinderpornographie erfüllen würde. Ein Sprecher des Verkehrministerium sagte, dieses Vorgehen sei eine verhältnismäßige Maßnahme, um die nationale Sicherheit zu wahren.
Um die Privatsphäre der Passagiere zu schützen, wurden einige Maßnahmen ergriffen, wie Flughafen-Bedienstete mitteilten. So wurde der Sicherheitsbeamte, der die Scanner-Bilder anschaut, außer Sichtweise der Passagiere platziert. Zudem können die Betroffenen verlangen, dass die Bilder von einer Person gleichen Geschlechts inspiziert werden. Die Bilder werden nach erfolgter Kontrolle unverzüglich gelöscht und die Bediensteten, die die Scanner bedienen, müssen zuvor ein spezielles, vom Ministerium anerkanntes Training absolvieren. Zudem sagen die Verhaltensregeln, dass die Passagiere so schnell wie möglich davon unterrichtet werden, dass ihnen ein Scan bevorsteht.
In den Richtlinien ist auch festgelegt, dass die Auswahl-Kriterien keine Diskriminierung darstellen dürfen (wie ethnische Zugehörigkeit oder Geschlecht). Inwiefern dies auch eingehalten wird, kann natürlich kaum überprüft werden. Die genauen Kriterien, nach denen gescannt wird, wurden nicht veröffentlicht - aus Sicherheitsgründen.
(via The Register, thx!)
(Bild via matteobertelli @ DeviantArt, thx!)
Annika Kremer am Montag, 01.02.2010 23:58 Uhr
Ach so, danke. Dann ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis sie irgendwann auf die Idee kommen, "zum Schutz von tausenden Menschenleben" auch Röntgenstrahlen einsetzen zu müssen. MfG Andy das tun sie doch schon, zumindest in Great Britain und ich glaube ...
Ach so, danke. Dann ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis sie irgendwann auf die Idee kommen, "zum Schutz von tausenden Menschenleben" auch Röntgenstrahlen einsetzen zu müssen. MfG Andy ...
Solang die keine Röntgenstrahlen einsetzen, erkennt man die Gegenstände nur, wenn sie die Strahlung der Körperwärme unterbrechen, also auf der Haut oder in der Brusttasche zB. ...
ausserdem kann ich ja weiterhin sachen im enddarm verstecken Erkennt man das denn nicht mit den Scannern? MfG Andy ...
hmm wo ist jetzt der nutzen der scanner? staatlicher kinderpron ausserdem kann ich ja weiterhin sachen im enddarm verstecken und bomben lassen sich prima mitm boot einschiffen ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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