Bisher gab es bezüglich der Verbreitung des populärsten Office-Pakets nur recht ungenaue und mittlerweile veraltete Marktstudien. Auf über 100.000 Webseiten will die Firma Webmasterpro bei mehr als einer Million deutschsprachiger Internetnutzer anhand der vorhandenen Schriftarten überprüft haben, welche Software sie für ihre Büroanwendungen installiert haben. Die Erkennung sei besonders simpel gewesen, weil nur die Anwender von OOo die Schriftart OpenSymbol installiert haben. Bei MS Office mussten hingegen mehrere Fonts untersucht werden, weil diverse Schriftarten mit unterschiedlichen Produkten von Microsoft ausgeliefert werden. Die Fehlerquote soll bei MS Office bei ±10%, bei den restlichen Programmen unter ± 0,5 % liegen.
MS Office führt die Statistik mit 72% an. OpenOffice.org liegt dahinter, ist aber trotz der dominanten Stellung von Microsoft zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten aufgestiegen. Word Perfect Office folgt mit 2,7%. Dahinter kommen Apple iWork (1,4%), Softmaker Office (0,3%) und KOffice mit 0,03%. Die genauen Ergebnisse der Untersuchung sind hier einsehbar.
Die Ersteller der Studie hinterfragen, ob nicht schon einige der zeitlich begrenzten Testversionen von MS Office 2007 abgelaufen seien, ohne das die Anwender diese gekauft hätten. Die entsprechenden Fonts auf den vorinstallierten Computern blieben natürlich erhalten. Auch waren auf vielen Computern die Schriftarten gleich mehrerer Programme gespeichert. Die Anzahl der MS Office-Nutzer könnte demnach deutlich niedriger liegen.
Überraschend gering war der Abstand der Anwender zu Hause und im Büro. Bei MS Office zeigte sich eine um zirka drei Prozent höhere Verbreitung im Unternehmenseinsatz als im Heimbereich. OpenOffice.org wird um etwa ein Prozent häufiger im heimischen Wohnzimmer oder Arbeitszimmer eingesetzt. Die Aufteilung hätten sich zahlreiche Beobachter sicher anders vorgestellt.
Lars Sobiraj (g+) am Montag, 01.02.2010 13:55 Uhr
Naja ich habs nur drauf, weils umsoonst ist und mir irgendwie kein anderes bekannt ist, das genauso taugt..bin aber auch ne faule Socke :D Allerdings funktioniert mein Drucker nicht mit Open Office :rolleyes: Muss da tatsächlich den Krempel immer unter Wordpad oder Notepad ausdrucken. Komischerweis ...
@Brother John: Jetzt habe ich mich extra registriert, nur um Dein Kommentar zu unterschreiben. Ich kenne auch beides - OO und MSO seit deren Anfängen und aktueller Status ist: Nie wieder würde ich kritische (große/lange bzw. wichtige) Dokumente mit MSO schreiben - und ich habe schon viel, viel an D ...
@ Brother-John: /sign ...
Ich bin hauptsächlich Poweruser-Textverarbeiter, die anderen Komponenten brauche ich eher selten. Von dem Standpunkt aus führt kein weg an OOo Writer vorbei. Die Arbeit zwingt mich leider zu MSO 2007, deswegen hab ich den direkten Vergleich. OOo ist im Moment in einer etwas schwierigen Phase. Die l ...
Ui ui das Hausfrauen Office ist auf dem Vormasch *ich zittere* - wartet mal Office 2010 ab! ;D ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.