
Eigentlich sollte alles ganz anders laufen. Eigentlich wollte sie ein Argument bringen, dass man sich nicht um Privatsphäre sorgen muss, wenn man nichts zu verbergen hat. Als ob dies nicht schon abwegig genug wäre, klappte es dann bedauerlicherweise auch nicht so recht mit der Argumentation.
Aus einer Ansprache gegen die Bestrebungen der Piratenpartei, deren Forderung nach Privatsphäre ja abwegig wären, wurde ein Vergleich mit Vergewaltigern gestrickt. Der Wortlaut lässt sich leider schwierig übersetzen, doch in zwei aufeinander folgenden Sätzen die Worte Piratenpartei und Vergewaltiger zu benutzen, schien doch einige sehr zu verärgern. Sie erklärte, dass es wohl einen Grund haben müsse, dass insbesondere viele junge Männer die Piratenpartei unterstützen, um ihre Privatsphäre besser zu schützen. Darauf folgte die Erklärung, dass erst kürzlich eine Statistik herausgefunden hätte, dass Frauen vor allem von jungen Männer vergewaltigt werden, die sie diese gerade erst kennen gelernt haben. Was wollte sie ihren Lesern damit mitteilen? Schwer zu sagen, doch in diesem Zusammenhang gab es eigentlich nur eine mögliche Interpretation, die Qarlsson auch andeutete. Jeder der irgendwie mit der Piratenpartei in Verbindung steht, sei es nun als Wähler, Mitglied oder sonst irgendwie, sei skeptisch zu betrachten. Schließlich seien es zumeist junge Männer, die diese Partei wählen oder darin aktiv sind. Und wie die Statistik verrät, werden Frauen ja wie gesagt primär von jungen Männern vergewaltigt.
Das schwedische Nachrichtenportal Local.se diskutierte intensiv über diese unverständliche Äußerung von Qarlsson, die zur schwedischen Zentrumspartei gehört, und auch ihr Blogeintrag wurde mit zahlreichen Kommentaren gefüttert. Nach dem 162. Kommentar gelang es ihr dann endlich, eine Entschuldigung für die Nennung dieses Zusammenhangs im Kommentar-Bereich zu posten.
Welche politischen beziehungsweise parteiinternen Folgen diese Veröffentlichung haben wird, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Dass es sich hier jedoch um einen Fehltritt unglaublichen Ausmaßes handelt, sollte aber fest stehen. (Firebird77)
(via zeropaid, thx!)
(Bild via qarlsson, thx!)
News Redaktion am Freitag, 19.06.2009 18:12 Uhr
Langsam habe ich das Gefühl, dass Günni längst einsitzt und seinen verzogenen Sohnemanns diese Beiträge im offiziellen Auftrag von ihm schreibt. Derart geistig minderbemittelter Sondermüll muss bezahlt sein. Ein gesunder Mensch schreibt sowas nur gegen eine gebührende Honorarnote. Ich denke, ...
Nein wie auch von der Leyen. :rolleyes: KiPosammler sind zB. pädokrimminelle Pfaffen, die drauf hin nicht etwa von der Kirche fliegen sondern auch noch zur nächsten Betreuung von Kindern versetzt werden. ...
wegen Irrtum. Der Tauss istr also kein KiPo -Sammerl???? :rolleyes: ...
Ich versteh den sinn nichtmal. Was für ein ton? ...
@K-Amina was hat dich denn gestochen ? ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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