
Die Suchmaschine Ixquick ist dafür bekannt, dass sie keine IP-Adressen und auch sonst keine personenbezogenen Daten ihrer Benutzer speichert, und man seine Suchanfragen auch SSL-verschlüsselt durchführen kann. Für Datenschutz-Interessierte ist sie daher eine Alternative zu bekannteren, aber ungleich weniger datensparsam agierenden Konkurrenten wie Bing oder Google. Auf dieser Glaubwürdigkeit wollen die Betreiber der "privatesten Suchmaschine der Welt", wie sie ihr "Baby" selbst bezeichnen, nun aufbauen. Sie gaben heute bekannt, dass ab sofort ein neuer und absolut sicherer Proxyservice zur Verfügung steht. Dieser ermöglicht den Nutzern privates Surfen im Web. Es werden während dem Internetzugriff keinerlei Daten an die besuchten Websites weitergegeben. "Der Besuch im Web wird so wieder zur Privatsache," versprechen die Verantwortlichen.
Der neue Service ist absolut kostenfrei und die Nutzung ist sehr einfach. Der Dienst ist direkt mit den Suchergebnissen von Ixquick verknüpft. Unter jedem Suchergebnis findet man eine Option um einen Proxy Dienst vorzuschalten. Wird diese Funktion aktiviert, dann öffnet sich die angewählte Seite in einem neuen Fenster und Ixquick verhindert jegliche Weitergabe von Daten oder Verhalten der BenutzerInnen. Ixquick selbst speichert solche Daten, wie man betont, nicht.
Ein Test des Proxies funktionierte einwandfrei. Die Bedienung ist intuitiv, die Ladezeit merklich, aber im Vergleich zu vielen anderen kostenfreien Proxies noch angenehm kurz. Ein im Netz verfügbarer Anonymitätscheck konnte keine verräterischen Datenspuren feststellen, wie der Vergleich der beiden entsprechenden Screenshots zeigt.
Die Macher von Ixquick betonen, dass normalerweise niemand im Netz anonym unterwegs ist. Im Web wird von den Betreibern einer Website meist alles aufgezeichnet. Die handelnden Personen wissen, woher man kommt, wohin man geht, die IP-Adresse, welche Seiten besucht werden und sogar Betriebssystem, Browser und andere technische Details lassen sich so ermitteln. Dieser Tendenz wollen sie mit ihren Produkten entgegenwirken.
Der neue Service wurde heute, anlässlich des Datenschutztages 2010 (Data Privacy Day 2010), freigegeben. "Die Menschen sind seit neuesten Berichten über die Datensammelwut mancher Betreiber, mehr denn je für das Thema Datenschutz im Internet sensibilisiert.", so Ixquick-CEO Robert Beens. "Wir möchten dieser immer größer werdenden Nutzergruppe die entsprechenden Werkzeuge in die Hand geben, um deren natürliches Bedürfnis an Privatsphäre abdecken zu können. Der neue Proxyservice ist der nächste logische Schritt. Schließlich sind für die meisten Webnutzer Suchmaschinen der jeweilige Ausgangspunkt, um neue Webservices zu entdecken. User die Ixquick nutzen, erhalten sämtliche Ergebnisse ganz privat und geschützt. Und von heute an sind Ixquick Nutzer auch nach dem Verlassen von Ixquick ganz privat unterwegs."
(via Pressetext, thx!)
Annika Kremer am Donnerstag, 28.01.2010 14:43 Uhr
http://www.metacrawler.de geht ansonsten auch. ...
an sich ist ds eine top idee aber ohne javascript kommt man heutzutage nicht weit im inet. sobald die das mit dem javascript regeln bin ich auf jeden fall nur noch ein ixquick "googler" :o Ich hab ohne JS meist wenig Probleme. Im Gegenteil wird man damit viel Nervig ...
oh gott! wie erbärmlich das ist! habe gleich mal das "verbotene" lied: elemental - deep forest in ixquick gesucht, den youtube link angeklickt und prompt die nachricht: "Dieses Video enthält Content von Sony Music Entertainment. Es ist in deinem Land nicht mehr verfügbar." bekommen... wie läche ...
^^ welcher thread wird irgendwann nicht offtopic? hmm kannte ixquick noch nicht muss ich mal die nächsten tage testen wie isn das mit tracking cookies von anderen webseiten müsste ich die vorher löschen? ...
Topic, bitte ;) ...
Lars Sobiraj am 17.02.2012, 15:15 Uhr
So schnell wie ursprünglich geplant wird man ACTA nicht umsetzen können. Eine erste große Protestwelle rollte letztes Wochenende über alle internationalen Spitzenpolitiker hinweg. Die nächste wurde bereits angekündigt. Sie befindet sich in Planung. Wenn ACTA dennoch umgesetzt wird, was könnte sich dadurch verändern? Ein Gespräch mit dem fraktionslosen österreichischen Politiker Martin Ehrenhauser.
Lars Sobiraj am 17.02.2012, 18:18 Uhr
Udo Vetter beschreibt einen kuriosen Fall, bei dem Polizisten in ein Grundstück eindringen, für das kein Durchsuchungsbeschluss vorliegt. Ihre Begründung für die Missachtung der Strafprozessordnung: Hätten sie den zuständigen Richter hinzugezogen, so hätte der Betroffene wegen der Verzögerung unverhältnismäßig lange in Haft verbleiben müssen. Auch auf die Hinzuziehung von Zeugen wurde verzichtet.
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